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Photovoltaik: aktuelle Informationen zu Kosten, Nutzen und Fördermöglichkeiten einer Photovoltaikanlage
Sie interessieren sich dafür, eigenen Solarstrom zu erzeugen und somit unabhängiger von hohen Stromkosten zu sein? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen Service, mit dem Sie einfach Vergleichsangebote für Ihre eigene Photovoltaikanlage von qualifizierten Solarfirmen erhalten. Diese bieten Ihnen zudem umfassende Informationen zur Photovoltaik-Förderung sowie eine individuelle Photovoltaik-Beratung für Ihre Solaranlage, egal ob zum Kauf, zur Miete oder zur Finanzierung. Unsere Solarexperten sind für Sie sofort verfügbar, gestalten Ihre Photovoltaikanschaffung unkompliziert und begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
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Tag und Nacht Strom nutzen mittels Stromspeicher
Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
Langfristig Stromkosten senken & absichern
Umwelt schützen & nachhaltig Strom erzeugen
Photovoltaik: Kosten und Erträge
Berechnungsgrundlage
Wer ist 2026 der beste Photovoltaikanbieter bzw. Solaranbieter?
Sie möchten sich eine Solaranlage kaufen und wissen nicht, wer der beste Anbieter ist? Sie erhalten von unseren Partnern kostenlos und unverbindlich Angebote von Photovoltaik-Marktführern für eine Photovoltaikanlage.
Erneuerbare Energien starten durch – machen Sie das auch. Werden Sie durch eine Solaranlage autarker und sparen Sie langfristig Geld. Neben den geplanten Importen grüner Energieträger und der Windkraft, ist der Solarstrom ein lukrativer Baustein für eine nachhaltige und saubere Energieversorgung.
Lesen Sie hier alles Wichtige zu den neuesten Entwicklungen und Trends in der Photovoltaik für das Jahr 2026, darunter Innovationen in der Solartechnologie, Preisentwicklungen für Solarmodule, Änderungen in der Einspeisevergütung und vieles mehr.
Ab 2028 wird die nationale CO2-Steuer vom EU-Emissionshandel abgelöst und die Energiepreise steigen. Was das für Sie bedeutet und welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten, lesen Sie hier.
Beispielrechnung für eine Einfamilienhaus-Photovoltaikanlage
Muster-Photovoltaikanlage, in Betrieb seit Januar 2026
PV-Anlage Leistung:7,5 kWp
Solarstrom pro Jahr:6.600 kWh
Ertrag nach 20 Jahren:22.180 Euro
Rendite 7,5 %
Eingespartes CO2 in 20 Jahren 70,5 t
So funktioniert's – in 3 Schritten einfach zur eigenen Solaranlage
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Schnelle Bearbeitung, schneller Service, angeforderte Angebote für Photovoltaik kamen direkt aus dem Umkreis. Kundenberatung der Firmen telefonisch und vor Ort waren sehr aufschlussreich. Weiter so.
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Sehr unkomplizierte, äußerst anschauliche und hilfreiche Beratung in allen nötigen Zusammenhängen für eine passende Photovoltaik-Installation. Faire Preise für eine hochwertige Anlage.
Solaranlagen senken nicht nur die Energiekosten. Sie sind reinste Renditewunder, die sich schnell amortisieren. Mit oder ohne Einspeisevergütung – PV lohnt sich. Anhand praktischer Rechenbeispiele und Vergleiche zeigen wir, wie hoch der Nettoüberschuss nach 20 Jahren ist.
Das Interesse der Verbraucher an einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Eigenheims bleibt weiterhin ungebrochen. Die Rentabilität privater Solaranlagen steigt wie auch die Energieeffizienz des Gebäudes. Solaranlagen stellen 2026 eine attraktive Investition dar.
Die 2021 in Deutschland eingeführte CO2-Steuer wird 2028 vom EU-Emissionshandel abgelöst, der dann für Privatverbraucher gelten soll. Dadurch werden die Preise pro CO2-Tonne voraussichtlich weiter steigen. Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?
Typische Photovoltaikanlagen auf Ein- bis Zweifamilienhäusern haben eine Fläche von rund 50 qm. Dies ermöglicht eine Photovoltaik-Leistung von rund 6 bis 8 kWp. Wir sind davon ausgegangen, dass die Solaranlage pro kWp 950 kWh Solarstrom pro Jahr produziert. Dies entspricht durchschnittlichen Werten. Bei besseren Modulen oder sehr guten Standorten kann auch mehr Strom produziert werden.
Laufende Kosten & Betriebskosten einer Photovoltaikanlage
Neben den Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage fallen laufende Kosten an. Sie gewährleisten eine langfristige Funktion Ihrer Solaranlage. Betriebskosten einer PV-Anlage wie z. B. Reparaturen, Wartungskosten oder die PV-Versicherung zählen ebenso zu den Photovoltaik-Kosten.
Die sonstigen Kosten für eine Solaranlage sind wie folgt berücksichtigt:
1 % des Investitionsbetrages
0,4 % jährliche Ertragsminderung
Finanzierungskosten gemäß KfW-Programm
2 % Diskontsatz
1,5 % Inflation
2 % Strompreissteigerung
30 % individueller Steuersatz
Es sind i. d. R. 30 % und mehr Eigenverbrauch des Solarstroms möglich. D. h., es können je nach Strompreisentwicklung mehrere hundert Euro Stromkosten beim Versorger pro Jahr gespart werden, der restliche Anteil wird zu aktuellen Fördersätzen ins öffentliche Netz eingespeist.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich? Unser Ergebnis der Photovoltaik-Beispielrechnung:
In Summe ergeben sich in unserem Beispiel (noch mit 19 % Umsatzsteuer berechnet) über 20.000 Euro Ertrag bzw. 7,5 % Rendite durch eine Investition, die im Beispiel mit 60 % über einen günstigen KfW-Kredit finanziert werden kann (KfW-Finanzierung auf bis zu 100 % möglich). Damit kann die Frage "Lohnt sich Photovoltaik für mich?" in der Regel mit "Ja" beantwortet werden.
Insbesondere vor dem Hintergrund stetig steigender Strompreise, wachsender Stromnachfrage, immer besserer PV-Komponenten und sinkender Preise ist Photovoltaik heute besonders wirtschaftlich. Voraussetzung ist, dass eine geeignete Fläche für die Photovoltaikanlage zur Verfügung steht und ein faires Angebot eines qualifizierten Photovoltaik-Anbieters vorliegt.
Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch die Stiftung Warentest in ihrer Untersuchung zur Rentabilität von Photovoltaikanlagen:
Diese Ersparnis steigt mit dem Strompreis jährlich um 2 %
b) Einspeisung (70 % von 14.250 kWh):
9.975 kWh × 0,0674 € = 672 € Einspeisevergütung im ersten Jahr
Bleibt über 20 Jahre konstant (bei fester Vergütung nach EEG)
Betriebskosten:
200 € jährlich, steigend um 1,5 %
Nach 20 Jahren ca. 270 € im Jahr
Renditeberechnung:
Die Rendite basiert auf dem internen Zinsfuß (IRR) der Investition – dabei werden alle Zahlungsströme (Investition, Einnahmen, Ersparnisse, Kosten) über 20 Jahre betrachtet.
Grob vereinfacht:
Einnahmen & Ersparnisse im ersten Jahr: ca. 2.382 € (1.710 + 672)
Abzüglich Betriebskosten: ca. 2.182 € (im 1. Jahr)
Diese Summe wächst moderat über die Jahre (mehr Ersparnis, etwas höhere Kosten)
Aufsummiert ergibt sich ein Nettoüberschuss von ca. 33.061 € über 20 Jahre
Die Amortisation (also Rückzahlung der Investition von 20.000 € durch Einnahmen) liegt bei ca. 9 Jahren
Daraus ergibt sich eine jährliche Rendite von ca. 10,9 €
Gesamtverbrauchte Eigenstrommenge:
4.275 kWh × 20 Jahre = 85.500 kWh
Unter Berücksichtigung der jährlichen Leistungsverluste ergibt sich ein realer Wert von etwa 87.470 kWh
In einem ausführlichen (kostenpflichtigen) Artikel untersucht die unabhängige Stiftung Warentest die Rentabilität von Photovoltaikanlagen.
Kostenloser Photovoltaik-Rechner & Solarrechner:
Unsere Partner berechnen Ihre PV-Kosten individuell und kostenfrei. Holen Sie sich ein Photovoltaik-Angebotsvergleich ein und erfahren Sie mehr über die Vorteile einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach sowie deren Nachhaltigkeit. Unsere Partner bieten Ihnen eine Solarberatung.
Entsprechende Vergleichsangebote können Sie über unser Anfrageformular anfordern
Diese Angebote enthalten i. d. R. nicht nur den Preis, sondern auch detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen für ihren individuellen Fall. Gerne informieren wir Sie über Finanzierungsmöglichkeiten Ihrer Solaranlage.
In 2 Min. Anfrage stellen, Solarberatung & Angebote erhalten – kostenlos & unverbindlich, so finanzieren wir uns:
Anstatt viel Zeit damit aufzuwenden, Solaranlagen Anbieter zu suchen und zu kontaktieren, können Sie einfach bei uns eine Anfrage stellen. Wir schlagen Ihnen dann verfügbare Solarexperten aus unserem Vertragspartnernetzwerk vor, von denen wir zu 100 % organisatorisch unabhängig sind, die unsere Dienstleistung durch eine fixe Anfragengebühr (keine Provision) finanzieren. Vorteile für Sie: die Anbieter sind aktuell verfügbar und aktiv bemüht, Ihnen schnell zu helfen und attraktive Angebote für ihre PV Anlage zu unterbreiten – alles kostenlos und unverbindlich.
Photovoltaik Preissturz und dauerhaft 19 % Mehrwertsteuer sparen – darum PV Anlagen jetzt noch lohnender
PV Modulpreise sind noch nie so stark gefallen. Solaranbieter haben freie Kapazitäten und machen gute PV Angebote. Stromkosten werden in den nächsten Jahren weiter steigen, weil der Netzausbau noch sehr viel Geld kostet. Mit der eigenen Solaranlage senken Sie dauerhaft ihre Stromkosten und sparen viel Geld. Sie freuen sich über ihren selbst produzierten Strom, werden unabhängiger von Stromanbietern und erhöhen ihre Versorgungssicherheit. Außerdem leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die eigene PV Anlage war noch nie so einfach und lohnend.
Februar 2026 – jetzt handeln, um Fördermöglichkeiten auszuschöpfen
Hier finden Sie aktuelle Informationen:
Bis zu 80 % Stromkosten sparen mit eigener Solaranlage und den nicht genutzten Rest einspeisen – jetzt noch für 7,79 ct/kWh Einspeisevergütung, 20 Jahre lang staatlich garantiert. Die Anschaffung geht auch ohne Investitionskosten, da die Finanzierung über Förderkredite der staatlichen KfW für nahezu jeden möglich ist. Zudem bieten einige Bundesländer, Städte und Gemeinden noch regionale Förderprogramme an. Am besten hierindividuelle Förderberatung sichern und keine Fördermöglichkeiten für ihre Solaranlage verpassen.
Wie hoch sind die aktuellen Förderungen und die EEG-Einspeisevergütung (Stand Februar 2026) für Photovoltaik?
Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger bieten verschiedene Möglichkeiten zur Förderung einer PV-Anlage an. So gibt es Förderungen mit Zuschüssen zu den Investitionskosten bei der Anschaffung einer Solaranlage von bis zu 10 % und Förderungen, die den Betrieb der Anlage finanziell unterstützen. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt in seiner Förderdatenbank einen Überblick über die Förderprogramme der EU, des Bundes und der Länder. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl regionaler Förderprogramme und eine hohe Dynamik, da viele Programme auslaufen und neue aufgelegt werden. Im Folgenden sind einige der aktuellen Programme beispielhaft aufgeführt.
Zur Förderung der Anschaffung einer PV-Anlage bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über den Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“, einen zinsgünstigen Kredit für PV-Anlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits ist, dass ein Teil des über Photovoltaik erzeugten Stroms eingespeist oder verkauft wird. Die Höhe des Kredits kann dabei bis zu 100 % der Investitionskosten decken. Wer von dieser Investitionsförderung profitieren möchte, sollte darauf achten, die entsprechenden Anträge vor dem Kauf der Solaranlage einzureichen.
Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist ebenfalls bundesweit im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Die Höhe der Einspeisevergütung wird regelmäßig neu festgelegt. Der zum Zeitpunkt der Anschaffung einer Photovoltaik- oder Solarstromanlage geltende Betrag wird den Anlagenbetreibern jedoch über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert ausgezahlt. Für Photovoltaikanlagen mit Eigenverbrauch, die ab dem 01. Februar 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Vergütungssätze (§§ 48 Abs. 2a, 49, 53 EEG 2023): 0,0779 Euro pro kWh für die ersten 10 kWp Leistung; 0,0674 Euro pro kWh für den Anlagenteil über 10 kWp bis insgesamt 40 kWp; 0,0550 Euro pro kWh für den Anlagenteil über 40 kWp bis insgesamt 1.000 kWp.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, welcher Ertrag so über einen Zeitraum von 20 Jahre erzielt werden kann:
Im Februar 2026 wurde eine PV-Anlage mit einer Leistung von 6,5 kWp an einem Standort mit 950 kWh/kWp pro Jahr installiert. Die Investitionskosten betragen 8.320 Euro und die zu diesem Zeitpunkt angesetzte Einspeisevergütung liegt bei 0,0779 Euro/kWh. Der Eigenverbrauchsanteil der Anlage beträgt 25 %, während der restliche Stromertrag in das Stromnetz eingespeist wird. Über einen Zeitraum von 20 Jahren werden dadurch insgesamt 92.625 kWh Strom in das Netz eingespeist und über die Einspeisevergütung gefördert. Der daraus resultierende Ertrag aus der Einspeisevergütung beläuft sich auf rund 7.215 Euro und deckt damit etwa 87 % der Investitionskosten.
Bis zum Jahr 2027 dürfen Betreiber von PV-Anlagen/Solaranlagen, die älter als 20 Jahre sind und keine Einspeisevergütung mehr erhalten, ihren selbst erzeugten Strom weiterhin in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Die Netzbetreiber sind dazu verpflichtet, diesen Solarstrom abzunehmen und den Anlagenbesitzern eine Vergütung zu zahlen. Diese ist allerdings deutlich niedriger als die gesetzliche Einspeisevergütung. Sie hängt vom aktuellen Börsenstrompreis ab.
Darüber hinaus bieten mehrere Bundesländer Förderprogramme für Photovoltaik-Anlagen und/oder Solarspeicher an. Darunter Bayern, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Auch einige Kommunen fördern die Anschaffung von Photovoltaikanlagen. Neben München gibt es u. a. auch Förderprogramme in Stuttgart, Freiburg, Braunschweig, Aachen, Köln, Münster und Düsseldorf.
Was sich 2026 sonst noch in Sachen Photovoltaik geändert hat, lesen Sie bei uns.
Welche Änderungen brachte die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)?
Aktuelle Fördermöglichkeiten für die eigene Photovoltaikanlage – wichtige Änderungen
Das überarbeitete EEG 2026 bringt weitere Vereinfachungen und Anreize für Betreiber von Photovoltaikanlagen. Welche neuen Regelungen gelten aktuell? Und was bedeuten sie für neue sowie bestehende PV-Anlagen?
Die Bundesregierung hält am Ziel fest, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dafür sollen bis 2035 große Teile der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Schon bis 2030 sollen 80 % des in Deutschland verbrauchten Stroms klimafreundlich erzeugt werden – dieses Ziel gilt inzwischen als „überragendes öffentliches Interesse“ und als Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, gestiegene Energiepreise und die Klimakrise haben den politischen Druck erhöht: Deutschland soll unabhängig von fossilen Energien werden – insbesondere von Importen aus instabilen oder autokratischen Staaten.
Das EEG 2026 baut auf der letzten großen Novelle von 2023 auf, mit der viele Regelungen bereits vereinfacht wurden. Seither profitieren Betreiber von Solaranlagen von höheren Einspeisevergütungen, weniger Bürokratie und neuen Förderansätzen. Inzwischen wurden auch die europarechtlichen Genehmigungen der Europäischen Kommission vollständig erteilt.
Wir fassen die wichtigsten Regelungen zusammen, die für typische PV-Dachanlagen mit einer Leistung von 3 bis 20 Kilowatt (kWp) gelten. Änderungen für Freiflächenanlagen oder Mieterstrommodelle bleiben hier unberücksichtigt.
Ausbauziele für 2026 und darüber hinaus
Die Bundesregierung hat die Photovoltaik-Ausbauziele nochmals angehoben:
Für 2026 wird ein Ausbauziel von 22 GW angestrebt.
Bis 2030 soll die installierte Gesamtleistung auf 215 GW steigen.
Der Fokus liegt auf Dachanlagen – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Ein neuer Schwerpunkt sind einfache und flächenschonende Installationen wie Carport- oder Gartenanlagen, für die nun ebenfalls Förderungen möglich sind – unter der Voraussetzung, dass keine sinnvolle Dachnutzung möglich ist.
Neue Anforderungen und Rechte beim Netzanschluss
Seit Januar 2025 sind Netzbetreiber verpflichtet, digitale Portale für Netzanschlussanfragen bereitzustellen. Darüber können Betreiber ihre geplanten PV-Anlagen anmelden. Diese Portale müssen bundesweit einheitlich gestaltet und barrierearm nutzbar sein.
Zudem wurden feste Bearbeitungsfristen eingeführt: Netzbetreiber müssen innerhalb von vier Wochen über Netzanschlussmöglichkeiten und technische Anforderungen informieren. Bei Verzögerungen können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden – ein Novum im EEG.
Vorteile für Bestandsanlagen
Auch ältere Anlagen profitieren von der EEG-Novelle:
Die EEG-Umlage entfällt weiterhin vollständig – das gilt seit Juli 2022.
Der Einspeisezähler ist nicht mehr verpflichtend und kann seit 2023 ausgebaut werden.
Für Anlagen, die vor dem 30. Juli 2022 in Betrieb genommen wurden, gelten weiterhin die ursprünglichen Vergütungssätze.
Wichtig: Wer ab dem 1. Januar 2023 eine neue Anlage in Betrieb genommen hat, profitiert von den höheren Vergütungssätzen und der vereinfachten Abrechnung.
Früher durften neue PV-Anlagen nur maximal 70 % ihrer Nennleistung ins Netz einspeisen – diese Regelung wurde bereits 2023 für Anlagen bis 25 kWp aufgehoben. Seit März 2025 ist diese Begrenzung nun auch für Bestandsanlagen entfallen – sofern die Netzstabilität vor Ort gegeben ist. Das wurde im Rahmen des „Energiesicherungsgesetzes“ endgültig beschlossen.
Sonstige Hinweise für Bauherren
Auch wenn das EEG viele Hürden abbaut, bleiben lokale Vorgaben relevant:
Das kommunale Baurecht,
Der Denkmalschutz oder
spezielle Vorgaben in Siedlungsgebieten können weiterhin zusätzliche Genehmigungen erfordern.
Rekordjahr für Erneuerbare Energien
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 256,4 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt – ein Anstieg von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil am gesamten Stromverbrauch lag erstmals bei fast 60 % – ein neuer Rekordwert. Die Photovoltaik trug maßgeblich dazu bei, obwohl der Netzausbau vielerorts hinterherhinkt.
Vergütungssätze bei Anlagen mit Eigenverbrauch:
Für PV-Anlagen mit Eigenversorgung gelten jetzt höhere Vergütungssätze. Die Sätze verringern sich jedoch um 1 % alle 6 Monat.
Folgende Vergütungssätze gelten für Photovoltaikanlagen mit Eigenverbrauch, die ab 01. Februar 2026 in Betrieb genommen werden:
7,79 Cent pro kWh für die ersten 10 kWp Leistung
6,74 Cent pro kWh für den Anlagenteil über 10 kWp bis insgesamt 40 kWp Leistung
5,50 Cent pro kWh für den Anlagenteil über 40 kWp bis insgesamt 1.000 kWp Leistung
Vergütungssätze bei Anlagen mit Volleinspeisung:
Hier gilt jetzt eine feste Einspeisevergütung bis 10 kWp von 13 Cent pro kWh, bisher 6,24. Bei größeren Anlagen fällt die Auszahlungshöhe ab der 10 kWp-Stufe auf 7,1 Cent pro kWp, bisher 6,06 und ab der 10 kWp-Stufe auf 5,8 Cent pro kWp. Die Förder-Grenze der Anlage liegt bei 300 Kilowattstunden. Der Preis liegt damit zwischen 3,8 und 5,1 Cent pro kWh höher als bei Anlagen für den Eigenverbrauch.
Beispiel für 15 kWp-Anlage mit Volleinspeisung: Dort erhalten Betreiber durchschnittlich 10,9 Cent pro Kilowattstunde.
Die Sätze verringern sich jedoch um 1 % alle 6 Monat.
Folgende Vergütungssätze gelten für Photovoltaikanlagen mit Volleinspeisung, die ab 01. Februar 2026 in Betrieb genommen werden:
12,35 Cent pro kWh für die ersten 10 kWp Leistung
10,35 Cent pro kWh für den Anlagenteil über 10 kWp bis insgesamt 40 kWp Leistung
10,35 Cent Euro pro kWh für den Anlagenteil über 40 kWp bis insgesamt 1.000 kWp Leistung
Achtung: Der Netzbetreiber muss vor Inbetriebnahme informiert werden, falls die Anlage in Volleinspeisung betrieben werden soll.
Ziel: Ausbau der regenerativen Energiegewinnung
Die Vergütungen wurden erhöht, um einen Ausbau der Solarstromgewinnung in Deutschland zu fördern. Dadurch sollen sich PV-Anlagen auch für Haushalte mit geringem oder keinem Eigenverbrauch lohnen.
Mit dem neuen EEG ist jetzt sogar der gleichzeitige Betrieb einer Eigenverbrauchs- und Volleinspeise-Anlage auf demselben Grund und Boden möglich. So könnte beispielsweise eine Anlage für einen hohen Eigenverbrauch ausgelegt werden und eine weitere für die Einspeisung des Stroms genutzt werden. Solche technisch getrennten Anlagen mit eigenen Wechselrichtern etc. bieten sich allerdings nur für wenige Haushalte mit großen Dach- oder Grundstücksflächen an.
Kann man eine Solaranlage mieten?
Solaranlage mieten – so funktioniert‘s
Wer auf Sicherheit und Komfort setzt, findet im Mieten oder Leasen von Photovoltaikanlagen und Heizsystemen eine attraktive Lösung. Seit rund einem Jahrzehnt hat sich auch ein Mietmodell für Photovoltaikanlagen in Deutschland etabliert. Hausbesitzer mieten eine auf ihren Eigenverbrauch ausgerichtete Anlage zu einem monatlichen Fixpreis. Die monatliche Rate bleibt während des gesamten Mietzeitraums gleich.
Als Solaranalgen-Mieter vermeidet man so hohe Investitionskosten sowie einen großen zeitlichen und organisatorischen Aufwand.
Viessmann bietet mit seinem Wärme- und Stromcontracting-Modell ein Rundum-sorglos-Paket: Nutzer schließen einen festen Vertrag mit der Viessmann Solutions & Services GmbH, der ihnen Planung, Installation, Wartung und Service aus einer Hand garantiert. Die Laufzeiten variieren je nach Modell – bei Heizungen meist 10 oder 15 Jahre, bei PV-Anlagen sind auch 20 Jahre möglich. Dieses Modell entlastet Kunden von hohen Anfangsinvestitionen und sorgt für langfristige Planungssicherheit.
Der Stromanbieter Yello bietet mit seinen drei Pachtmodellen Hausbesitzern Alternativen zum Kauf einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage an. Das maßgeschneiderte Angebot enthält immer eine persönliche Beratung vor Ort, ein Energie-Check sowie die Photovoltaik-Anlage inklusive Installation und Monitoring. Die Installation der Photovoltaik-Anlage übernimmt ein Fachbetrieb. Hier finden Sie weitere Details.
Der Preis des selbst produzierten Solarstroms bleibt für den Mieter langfristig stabil. Je mehr eigen produzierter Strom verbraucht wird, desto weniger Strom muss noch vom Energieversorger zugekauft werden. Die Stromkosten lassen sich so nachhaltig reduzieren. Ein weiterer Vorteil der Solaranlagenmiete liegt in der unkomplizierten Abwicklung.
Bei vielen Mietmodellen, wie z. B. auch bei Viessmann, Yello und co., sind Montage, Betrieb, Beratung, Planung, Wartung, ein Versicherungsschutz sowie der Kundenservice über die Mietzeit inbegriffen. Mehrkosten für mögliche Wartungsarbeiten oder Ersatzteile sowie hohe Investitionskosten fallen weg. Weitere Vorteile und Informationen finden Sie bei Focus.
Die Photovoltaikanlage zur Miete ergänzt das existierende Angebot der Kaufmodelle. Besonders für Menschen, die es einfach mögen und ohne großen finanziellen Aufwand etwas für die Umwelt und den Ausbau erneuerbarer Energien tun wollen, kann dies eine sinnvolle Alternative sein. Zum Vergleichen können Sie sich hier sowohl Angebote für den Kauf als auch für die Miete einer Photovoltaikanlage unverbindlich erstellen lassen.
Wie funktioniert eine Photovoltaik-Zelle?
Eine Photovoltaik-Anlage wandelt das die Lichtenergie der Sonne durch Solarzellen in elektrische Energie um. Eine PV-Anlage besteht aus mehreren Solarmodulen, die sich aus Photozellen bzw. Solarzellen zusammensetzen. Das Photon auch Lichtquant oder Lichtteilchen genannt hat zwar keine Masse, aber dafür Energie.
Trifft das Photon auf die Halbleiter der Photozelle aus Silizium, werden Elektronen aus der Struktur herausgelöst und sind somit frei beweglich, das wird als (photoelektrischer Effekt) bezeichnet. Das der Siliziumschicht zugefügte Metall agiert als Elektronenspender. Im Grenzbereich zwischen Metall und Silizium binden sich die freien überschüssigen Elektronen aus dem Elektronenspender locker an die freien Fehlstellen in der unteren Schicht und bilden elektrisch eine neutrale Zone, den "p-n-Übergang". Dies wird vereinfacht als "schwebender Zustand" bezeichnet.
Da nun oben in der Zelle ein Elektronenüberschuss und unten ein Elektronenfehlstellen vorhanden sind, bildet sich zwischen den Kontaktflächen ein ständig vorhandenes elektrisches Feld. Die Elektronen und Fehlstellen versuchen nämlich permanent für einen natürlichen Ausgleich zu sorgen.
Fällt Licht auf die Solarzelle, schlägt die Energie der Lichtteilchen die Elektronen aus ihrer Bindung heraus, diese stehen dann der Zelle als frei bewegliche Teilchen zur Verfügung. Einige davon driften zu den Frontkontakten, somit entsteht elektrische Spannung.
Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ sowie aus der Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt (benannt nach Alessandro Volta) ab. Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen wird als kWp angegeben und bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die in etwa der maximalen Sonnenstrahlung in Deutschland entsprechen. Der Ertrag pro Jahr wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen.
Funktionsweise der Photovoltaikanlage
Grundsätzlich sind alle Regionen Deutschlands für die Solarenergie geeignet. Photovoltaik kann auf Schräg- und Flachdächern installiert werden. Wichtig ist, dass die Fläche im Tagesverlauf möglichst wenig verschattet wird. Verschattungen entstehen, wenn sich zwischen der Dachfläche und der Sonne Gebäude oder Gegenstände befinden, die im Tagesverlauf einen Schatten auf die PV-Module werfen. Je größer die verschattete Fläche ist, desto geringer ist der Solarstromertrag.
Besonders geeignet sind Flächen, die nach Süden, Südosten oder Südwesten ausgerichtet sind. Optimal ist eine verfügbare Sonnenfläche von mindestens 20 bis 45 Quadratmetern. Die durchschnittliche Größe von Photovoltaikanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern liegt zwischen 40 und 80 Quadratmetern.
Je steiler die Sonnenstrahlen auf die PV-Module treffen, desto höher ist der Stromertrag der PV-Anlage. Um einen möglichst idealen Einfallswinkel zu erreichen, wird in Deutschland eine Dachneigung von 30° bis 45° empfohlen. Flachdächer haben den Vorteil, dass die PV-Module individuell in jede beliebige Himmelsrichtung ausgerichtet werden können. Der Neigungswinkel ist auch über die Aufständerung der Module variabel.
Photovoltaik-Anlagen bestehen unter anderem aus Photovoltaik-Modulen. Über solche PV-Module wird aus Sonnenlicht Solarstrom erzeugt. Drei verschiedene Arten von Modulen sind aktuell auf dem Markt dominierend: monokristalline und polykristalline Module sowie Dünnschichtmodule. Die Modularten unterscheiden sich u. a. in Herstellungsweise, Wirkungsgrad, Preis und Gewicht. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte Solardachziegel. Anders als klassische PV-Module, werden die Solardachziegel nicht oberhalb der vorhandenen Dacheindeckung montiert. Stattdessen ersetzen sie herkömmliche Ziegel oder Dachwannen und übernehmen neben der Stromproduktion auch die dämmenden und abdichtenden Funktionen des Daches.
Die PV-Module erzeugen Gleichstrom. Um diesen im Haushalt nutzen zu können, muss er von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden. Neben der Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom, sorgen Wechselrichter außerdem dafür, dass die PV-Module stets die unter aktuellen Bedingungen beste Leistung erbringen. Sie überwachen das Stromnetz und die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitskriterien.
Den Solarstrom können Sie entweder in das öffentliche Stromnetz einspeisen oder selbst verwenden. Im Falle der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz erhalten Sie eine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung. Wer den Anteil des Eigenverbrauchs seines PV-Stroms steigern möchte, kann darüber hinaus einen Solarspeicher installieren. So kann Solarstrom, der nicht direkt benötigt wird, gespeichert und zu einem anderen Zeitpunkt, z. B. nachts, verwendet werden.
Seit 2025 sind Betreiber privater Photovoltaikanlagen mit einer Leistung ab 7 kWp verpflichtet, ein Smart Meter – also einen intelligenten Stromzähler – installieren zu lassen. das gilt sowohl für Bezugszähler als auch für Einspeisezähler.
Die Solarstrom-Förderung wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 20 Jahre garantiert. Dadurch ist Photovoltaik nicht nur umweltfreundlich, sondern auch profitabel und eine gute Geldanlage. Selbst Strom zu erzeugen ist außerdem der beste Weg zur Vermeidung von Atomkraft und CO2. Fordern Sie über die Onlineberatung unverbindlich Photovoltaik Angebote an.
Wie kann man den Ertrag einer Photovoltaikanlage für die eigene Fläche berechnen lassen?
Je nach Qualität des Moduls, geographischer Lage des Standorts und Eigenschaften der Fläche, auf welcher die Photovoltaik-Anlage installiert wird, können pro kWp (also einer Modulfläche von 6 bis 9 qm) installierter Photovoltaik-Leistung üblicherweise zwischen 800 kWh und über 1000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden. Lesen Sie hier mehr: Größe der Photovoltaik festlegen.
Zum Vergleich: Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt ca. 3.500 kWh Strom pro Jahr. Wie viel Ertrag auf Ihrem Dach mit einer PV-Anlage erzeugt werden kann, sagt Ihnen ein qualifizierter Photovoltaik-Anbieter. Mit einem konkreten Photovoltaik-Angebot kann dann auch die Rentabilität der PV-Anlage optimal kalkuliert werden. Hier unverbindlich Angebote anfordern.
Kann man sich an Produkttests für Photovoltaik orientieren?
Ja, Produkttests für Photovoltaik geben eine gute Orientierung für Interessenten. Solaranlagen sind so ausgelegt, dass sie über 20 Jahre lang zuverlässig funktionieren. In dieser Zeit soll eine möglichst gute Solarstrom-Ausbeute erwirtschaftet werden. Der Preis allein sollte also nicht das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl des Anbieters und der Photovoltaik-Module sein. Achten Sie auch auf die Qualität und Erfahrung des Anbieters, auf hochwertige PV-Module und darauf, dass die Komponenten des Photovoltaik-Systems gut aufeinander abgestimmt sind.
Unsere Fachpartner können flächendeckend einige der in unabhängigen Tests am besten beurteilten Komponenten anbieten, wie z. B. von LG und SunPower. Um aber wirklich einen Vergleich unterschiedlicher Angebote zu bekommen, arbeiten wir mit Anbietern zusammen, die ganz unterschiedliche Produkte bevorzugt anbieten. Die Verwendung von in Tests negativ aufgefallenen Produkten versuchen wir hingegen zu unterbinden.
Das Fraunhofer ISE untersucht in seinem Report „Aktuelle Fakten zu Photovoltaik“ regelmäßig den Photovoltaikmarkt: "Im EEG 2023 ist ein PV-Ausbau auf 215 GWP bis 2030 und auf 400 GWP bis 2040 vorgesehen. Der jährliche Netto-Zubau soll bis 2026 auf einen Höchstwert von 22 GWP klettern." Darüber hinaus bietet das Institut umfassende Informationen zu aktuellen technischen Entwicklungen im Bereich Photovoltaik und erneuerbare Energien.
Als "Top Performer" wurde im Test des TÜV Rheinland LONGi im Jahr 2024 mit dem All Quality Matters (AQM)-Award für die Energieertragssimulation und die Zuverlässigkeit von PV-Modulen ausgezeichnet. Das Hi-MO 9-Rückkontaktmodul von LONGi wurde für seine herausragende Stromerzeugung und bewährte Zuverlässigkeit ausgezeichnet. LONGis fortschrittliche Rückkontakt-Zelltechnologie (BC 2.0) der zweiten Generation sorgt dabei für die hohe Leistung der Module..
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin vergleicht jährlich in der Stromspeicherinspektion die Energieeffizienz von Photovoltaik (PV)-Speichersystemen für Privathaushalte. Neben der Qualität und den Garantiebedingungen wird besonderer Wert auf die Effizienz eines Speichers gelegt.
Fazit der Studie aus dem Jahr 2024: "Erstmalig vergleicht die Stromspeicher-Inspektion anhand von Labortests des Austrian Institute of Technology (AIT) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die über den Status quo hinausgehen, die Effizienz mehrerer Wechselrichter bei sehr geringer Auslastung. Da der Stromverbrauch von Haushalten in der Nacht und somit über mehrere tausend Stunden im Jahr typischerweise zwischen 100 W und 300 W liegt, ist ein hoher Wirkungsgrad der Wechselrichter in diesem sogenannten Teillastbereich für die effiziente Nutzung des gespeicherten Solarstroms entscheidend."
Was muss man beim Photovoltaik-Angebotsvergleich beachten?
Durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich können Sie ganz einfach ohne großen Suchaufwand bewährte Solar-Anbieter finden und Angebote für Photovoltaikanlagen vergleichen. Durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich konkurrierender Anbieter können Sie sich für das beste Paket aus Preis und Leistung entscheiden.
Damit die Solaranlage möglichst gute Solarerträge liefert, ist es sehr wichtig, dass das Solaranlagensystem von einem erfahrenen Solarteur installiert wird, der Ihnen im Bedarfsfall bei Funktionsstörungen auch mit gutem Service schnell helfen kann.
Gute Photovoltaik-Hersteller gewähren mindestens 10 Jahre Produktgarantie auf ihre Solarmodule und bieten außerdem eine Leistungsgarantie für die Solarausbeute von mindestens 20 Jahren. Tritt ein Garantiefall ein, kann es für Sie als Kunde vorteilhaft sein, wenn Sie die Garantie nicht bei einem Photovoltaik-Unternehmen in Asien, sondern möglichst in Deutschland geltend machen können.
Beachten Sie diese Punkte, sind Sie auf der sicheren Seite und zählen bald zu den Solaranlagen-Gewinnern.
* Informationen zum Photovoltaik-Angebotsvergleich.de – die Vorteile einer PV-Anlage
Unser Photovoltaik-Angebotsvergleich ist für Sie als Interessent/in an Photovoltaikanlagen kostenlos und unverbindlich. Wir finanzieren uns über eine fixe Vergütung der individuell ausgewählten Firmen, die von uns über die Angebotsanfragen mit vorhandener Einwilligung informiert werden (s. u.).
Über das Photovoltaik-Anfrageformular können Sie in ca. 2 Minuten die wesentlichen Informationen zu Ihren Angebotswünschen eingeben. Anhand dieser Informationen sowie weiterer Angaben im Rahmen eines Telefonats werden wir qualifizierte Solar-Fachbetriebe aus unserem Partnernetzwerk in Ihrer Region identifizieren und kontaktieren, die Ihnen unverbindlich Vergleichsangebote erstellen.
Der Ablauf des Photovoltaik-Angebotsvergleichs
Bis zu vier in Konkurrenz stehende PV-Unternehmen bekommen von uns Ihre Photovoltaik-Anfrage zugesendet. Daraufhin setzen sich diese Betriebe mit Ihnen in Verbindung. Unser Ziel ist es, Ihnen durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich möglichst schnell sowie Ihren Bedürfnissen entsprechend weiterzuhelfen. Zur gezielten Anfragenbearbeitung werden daher telefonisch weitere Details zum geplanten Photovoltaik-Projekt durch uns und die Solar-Betriebe vor Ort mit Ihnen abgesprochen.
Wir können Ihre Anfrage also nur berücksichtigen, wenn Sie eine Telefonnummer angeben, unter der Sie erreichbar sind. Die Angebotserstellung erfordert in der Regel auch einen Beratungstermin am Standort der geplanten Photovoltaikanlage. Dies können Sie aber vorab mit den jeweiligen Anbietern absprechen.
Langfristig mit einer Photovoltaikanlage Geld sparen
Nachdem alle Informationen vorhanden sind, erfahren Sie durch die individuelle Beratung und Angebote von qualifizierten Solarbetrieben alles Wissenswerte über Photovoltaik Kosten, Wirtschaftlichkeit, Förderung und Umsetzungsmöglichkeiten für Ihren Standort, Ihr Dach und Ihr Stromverbrauchsprofil. Die ausgewählten, erfahrenen Photovoltaik-Anbieter berechnen den Solarertrag einer PV-Anlage an Ihrem Standort.
An einem geeigneten Standort können Sie mit einer Photovoltaikanlage in üblicher Größe (ca. 50 qm) über 20 Jahre hinweg nicht nur die kompletten Kosten der PV-Anlage reinholen, sondern zusätzlich rund 30 % Stromkosten sparen (Details zu der Berechnung siehe unten). Für den nicht selbst genutzten Solarstrom erhält man über 20 Jahre eine Einspeisevergütung, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt ist.
Den Eigenstrom muss man schon nicht mehr beim Versorger kaufen. Aufgrund des stark steigenden Strombedarfs (insb. klimafreundlicher Strom vom Dach) kann von stetig steigenden Strompreisen ausgegangen werden. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl überregionaler und regionaler Förderprogramme, bei denen sogar bis zu 10 % und mehr der Anschaffungskosten bezuschusst werden. Außerdem sind trotz zuletzt gestiegener Photovoltaik Kosten weiterhin gute Renditen möglich.
Fazit: Photovoltaik lohnt sich – ökonomisch & ökologisch. Profitieren Sie vom enormen Sparpotenzial. Seien Sie aktiver Teil der Energiewende.
Zeit sparen mit unserem Photovoltaik-Anbietervergleich
Durch unseren Photovoltaik-Angebotsvergleich können Sie nicht nur einfach Angebote erhalten und dadurch Zeit sparen. Sie können auch viel Geld sparen, indem Sie Angebote vergleichen. Das hat auch die Stiftung Warentest in einer Markterhebung festgestellt, bei der es für vergleichbare PV-Angebote Preisunterschiede von 20 bis 40 % gab.
Daher genau wie bei den Verbraucherzentralen der Rat: mindestens 3 Kostenvoranschläge einholen und vergleichen. Markterhebungen von Photovoltaik-Angebotsvergleich.de ergeben teils noch größere Preisabweichungen. Das besondere bei unserem Angebot: Die einbezogenen Anbieter wissen um die unmittelbare Konkurrenzsituation und haben daher einen Anreiz, faire Angebote zu erstellen.
Photovoltaik-Angebotsvergleich: Kostenlos und unabhängig – so finanzieren wir uns
Sie erfahren durch qualifizierte Solaranbieter alles Wissenswerte über die aktuellen Photovoltaik Preise und Photovoltaik Kosten, die Sie investieren um eine PV-Anlage zu installieren. Sie werden umfassend über die für ihren Standort geeignetsten Photovoltaik-Module beraten . Ferner bekommen Sie Informationen, welche Garantien die Photovoltaik-Hersteller für ihre Solarmodule anbieten.
Erfahrene Photovoltaik-Anbieter berechnen den Solarertrag einer PV-Anlage an Ihrem Standort. Die Photovoltaik-Berechnung bezieht die derzeit gültige Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit ein.
Wenn alle Informationen zusammengetragen sind, erstellen Ihnen die ausgewählten Anbieter individuelle Photovoltaik-Angebote. Anders als sonst üblich, wo der Kunde sich um die Aufmerksamkeit und Zeit von Handwerkern oder Elektrikern buhlen muss, bemühen sich hier die Anbieter um Sie, wissen um die Konkurrenzsituation und erstellen daher attraktive, faire Angebote. Sie sparen damit auf einfache Weise Zeit und Geld.
Unsere Serviceleistung ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Finanziert werden wir durch die individuell ausgewählten Firmen, welche von uns über die bei uns eingegangenen Photovoltaik-Anfragen mit vorhandener Einwilligung informiert werden. Hierbei handelt es sich nicht um Provisionen, sondern um feste Gebühren.
Die Firmen können sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir sehr effizient und synergetisch Marketing- und Vertriebsunterstützungsleistungen erbringen. Durch diese Synergieeffekte ist der Angebotsvergleich unterm Strich auch weitgehend kostenneutral.
Unsere Firma ist zu 100 % inhabergeführt und es gibt keinerlei organisatorische Verflechtungen zu irgendwelchen Anbietern. In der Entscheidung, mit wem wir zusammenarbeiten und welche Firmen Anfragen zur Bearbeitung und Angebotserstellung erhalten, sind wir dementsprechend frei und neutral. Die Teilnahme an unserem Partnernetzwerk steht jeder Firma offen, die unsere Qualitätskriterien erfüllt.
Wir prüfen die Qualität der Anbieter in unserem Netzwerk
Der TÜV Rheinland berichtet immer wieder von fehlerhaft installierten Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern. Diese Mängel werden teilweise auf unzureichendes technisches Know-how und mangelnde Erfahrung der beauftragten Firmen zurückgeführt. Auch Experten aus unserem Fachpartnernetzwerk, die gleichzeitig als Gutachter fungieren, beobachten, dass etwa die Hälfte der errichteten Anlagen nicht optimal installiert werden.
So werden beispielsweise die Kabel nicht korrekt verlegt, es werden billige Blech-Ersatzziegel verbaut oder es wird sogar das Dach falsch angegangen. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Photovoltaik, akutem Fachkräftemangel und Kostendruck werden vielerorts auch Montage-Trupps eingesetzt, die vor allem darauf bedacht sind, möglichst schnell Aufträge abzuarbeiten.
Um diese negativen Erfahrungen zu reduzieren, wenden wir eine Reihe von Prüfmechanismen zur Qualitätssicherung an. Zeigt sich, dass ein Fachpartner nicht unseren Qualitätsstandards entspricht und keine entsprechenden Maßnahmen ergreift, wird die Zusammenarbeit eingestellt.
Partnerfirmen teilen uns mit, welche Angebote sie haben und welche Anfragen sie bedienen können. Von Endkunden erhalten wir über Online-Formulare sowie Telefonate wichtige Informationen zum Ist-Zustand und zum geplanten Projekt. Diese Informationen bringen wir in einem Matching-Prozess zusammen, um jeweils die am besten geeigneten Anbieter aus unserem qualifizierten Partnernetzwerk zu selektieren.
Unsere Prüfmechanismen der Photovoltaik Anbieter:
Unsere Produktexperten machen sich ein Bild von der Fachkompetenz und Servicequalität der Anbieter.
Partnerfirmen sichern uns vertraglich zu, dass sie für die auszuführenden Tätigkeiten qualifiziert sowie rechtlich geeignet sind und dass sie in ihren Branchen geltende Qualitätsstandards beachten.
Die Ermittlung von Informationen bezüglich Reputation und Bonität sind Teil unserer Prüfroutinen.
Die Einhaltung der Qualitätskriterien beurteilen wir mittels regelmäßiger Testgespräche.
Unser Kundenfeedback: rundum Qualitätssicherung für Ihre Photovoltaikanlage
Jeder Kunde ist eingeladen, Feedback zu seinen Erfahrungen mit den Anbietern zu geben, welche durch unseren Service mit den Kunden in Kontakt getreten sind. Die Kundenbewertungen fließen in die Beurteilung der Anbieterqualität mit ein und machen unseren Service für Sie noch transparenter. Sowohl schriftlich als auch telefonisch erhalten wir Feedback zu:
Fachanbietern aus unserem Netzwerk
Zufriedenheit der Kunden
Empfehlungswahrscheinlichkeit
Aus den Feedbacks unserer Angebotsvergleiche der letzten zwölf Monate ergibt sich ein durchschnittlicher Kundenzufriedenheitswert von aktuell 95,6 %.
Total Quality: All diese Vorteile und Qualitätssicherungsmaßnahmen fassen wir als unseren Total Quality Ansatz zusammen.
Photovoltaik-Anbieter in meiner Nähe: Sie suchen einen Photovoltaik-Anbieter in Ihrer Nähe?
Sie suchen einen Photovoltaikanbieter in Ihrer Nähe? Wir bieten Ihnen Angebote Vergleiche von Photovoltaik Anbietern in ganz Deutschland.
FAQ: Photovoltaikanlagen - häufig gestellte Fragen
Im Folgenden haben wir die am häufigsten gestellten Fragen zu Photovoltaikanlagen für Sie beantwortet:
Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?
Photovoltaik bezeichnet die Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. Der Begriff Solarthermie hingegen meint die Nutzung der Sonnenenergie zur Erzeugung von Wärme. Diese Wärme kann zum Heizen oder zur Erwärmung von Brauchwasser genutzt werden. Anders als bei der Photovoltaik-Technik werden bei der Solarthermie keine Module, sondern sogenannte Flach- oder Röhrenkollektoren auf dem Hausdach oder an der Fassade angebracht, die die Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung nutzbar machen.
Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um. Solarzellen erzeugen Gleichstrom, der Wechselrichter wandelt ihn in haushaltsfähigen Wechselstrom. Mit einem Batteriespeicher kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und später genutzt werden. Moderne Solaranlagen liefern zuverlässig Strom für Haushaltsgeräte, Wärmepumpen oder Elektroautos.
Was kostet eine Photovoltaikanlage?
Die Kosten einer Photovoltaikanlage liegen je nach Größe, Modultyp, Speicher und Montage zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro kWp. Eine 10 kWp-Anlage kostet somit in Deutschland etwa 12.000–15.000 Euro ohne Speicher. Förderungen können den Eigenanteil deutlich senken.
Komponente
Durchschnittspreis (Deutschland)
1 kWp PV-Anlage
1.000–1.500 €
10 kWp-Anlage
12.000–15.000 €
Speicher optional
5.000–8.000 €
Brauche ich einen Batteriespeicher?
Ja, ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom auf 40–80 %. Er ermöglicht die Nutzung von Solarenergie auch abends oder an bewölkten Tagen und reduziert den Bezug teuren Netzstroms.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik?
In Deutschland gibt es KfW-Kredite, staatliche Zuschüsse für Batteriespeicher und Einspeisevergütung nach EEG. Viele Bundesländer bieten zusätzliche Förderprogramme, zum Beispiel Investitionszuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Photovoltaikanlagen sind außerdem von der Mehrwertsteuer befreit.
Wie viel Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage im Jahr?
Die Strommenge hängt von der Dachgröße, Ausrichtung, Neigung und Sonneneinstrahlung ab. Eine 10 kWp-Anlage auf einem Süddach in Deutschland erzeugt rund 9.000–10.000 kWh pro Jahr, genug für einen Vier-Personen-Haushalt. Auch teilweise bewölkte Tage tragen zum Gesamtstrom bei.
Anlagengröße
Durchschnittlicher Jahresertrag
5 kWp
4.500–5.000 kWh
10 kWp
9.000–10.000 kWh
15 kWp
13.500–15.000 kWh
Welche Solarmodule sind am effizientesten?
Monokristalline Module bieten die höchste Effizienz und eignen sich besonders bei kleiner Dachfläche. Polykristalline Module sind günstiger, aber etwas weniger leistungsstark. Dünnschichtmodule passen auf spezielle Dächer oder Fassaden, liefern aber meist weniger Strom pro Quadratmeter.
Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?
Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25–30 Jahren, Wechselrichter etwa 10–15 Jahre. Regelmäßige Wartung wie Reinigung und Sichtkontrollen sichern die langfristige Effizienz und verhindern Ertragseinbußen.
Wie wird eine Photovoltaikanlage versichert?
So schützen Sie mit einer Versicherung Ihre Photovoltaikanlage. Die Versicherung sollte bezahlen, wenn die Anlage durch Unwetter, Diebstahl oder Tierbisse beschädigt wird. Es gibt verschiedene Arten von Policen: Einzelversicherungen und als Teil der Wohngebäudeversicherung. Es besteht keine Versicherungspflicht für Photovoltaikanlagen, aber mit einer Versicherung können Sie Ihre wertvolle Investition absichern. Eine Betreiberhaftpflicht lässt sich meist auch über die die Privathaftpflichtversicherung abdecken. Man kann sich auch gegen einen möglichen Ertragsausfall versichern lassen, wenn die Anlage nach einer Beschädigung keinen Strom erzeugt, ob das allerdings sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.
Alle Teile der PV-Anlage sollten gegen Schäden durch diese Ereignisse versichert sein:
Sturm und Hagel
Brand
Überspannung durch Blitz
Kurzschluss
Schneedruck
Wasser und Frost
Diebstahl
Tierbisse
Bedienungsfehler
Grobe Fahrlässigkeit bis mindestens 2.500 Euro
Kann ich mit Photovoltaik unabhängig vom Stromnetz werden?
Vollständige Netzunabhängigkeit würde große Batteriespeicher erfordern. Mit einem Speicher nutzen Haushalte tagsüber und teilweise nachts ihren Strom selbst. Mit einem Heimspeicher kann ein Autarkiegrad von bis zu 80 % vom öffentlichen Stromnetz erreicht werden. Ohne Speicher wird überschüssiger Strom ins öffentliche Netz eingespeist.
Wie wird Solarstrom ins Netz eingespeist?
Nicht selbst genutzter Strom wird automatisch ins öffentliche Netz eingespeist. Der Netzbetreiber zahlt dafür eine Vergütung, die über das EEG geregelt ist. Eine weitere Möglichkeit ist das Marktprämienmodell bzw. die Direktvermarktung. Überschüsse können so sinnvoll monetarisiert werden.
Wie hoch ist der Eigenverbrauch von Solarstrom?
Mit Stromspeicher können Haushalte 40–80 % des erzeugten Stroms selbst nutzen. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch nur bei 20–30 %, abhängig von Tagesprofil und Strombedarf.
Muss ich meine PV-Anlage anmelden?
Ja, jede netzgekoppelte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) muss in Deutschland gesetzlich angemeldet werden. Grundlage ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG § 9). Die Anmeldung erfolgt zwingend beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur sowie beim zuständigen Stromnetzbetreiber, um die korrekte Einspeisung ins Netz zu gewährleisten.
Auch eine Anmeldung beim Finanzamt ist erforderlich, selbst bei kleinen Anlagen unter 30 kWp. Allerdings greifen hier häufig steuerliche Erleichterungen, wie die Kleinunternehmerregelung oder vereinfachte Umsatzsteueroptionen. Wer die Anmeldung korrekt durchführt, sichert sich rechtliche Absicherung, kann Förderungen nutzen und vermeidet Bußgelder.
Kann Photovoltaik bei Stromausfall Strom liefern?
Eine Standard-Photovoltaikanlage liefert bei einem Stromausfall keinen Strom, weil sie aus Sicherheitsgründen automatisch abschaltet. Damit der Haushalt auch ohne Netzanschluss mit Solarstrom versorgt werden kann, sind spezielle Komponenten notwendig: ein Hybrid-Wechselrichter, ein Batteriespeicher und eine automatische Umschalteinrichtung. Dieses sogenannte Notstrom- oder Ersatzstromsystem trennt das Haus bei Netzausfall vom öffentlichen Stromnetz und ermöglicht die Versorgung wichtiger Verbraucher wie Licht, Kühlschrank, Router oder Heizungssteuerung.
Wie pflege ich eine Photovoltaikanlage richtig?
Die Photovoltaik-Pflege ist entscheidend, um dauerhaft hohe Stromerträge zu sichern. Am besten überprüfen Sie die Solarmodule regelmäßig auf Verschmutzungen, Schäden oder lose Kabel. Eine Reinigung erfolgt mit weichem Wasser, idealerweise Regenwasser, und weichen Bürsten, um die Module nicht zu beschädigen.
Vermeiden Sie auf jeden Fall Hochdruckreiniger, aggressive Reinigungsmittel oder das Putzen bei starker Sonneneinstrahlung oder Frost. Diese Bedingungen können die Oberfläche der Module schädigen oder Risse verursachen. In der Regel ist eine Reinigung alle ein bis zwei Jahre ausreichend, zusätzlich sollte die Ertragskontrolle über die PV-App erfolgen. So können Leistungsverluste frühzeitig erkannt und behoben werden.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026 noch?
Ja, eine Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich. Mit einer PV-Anlage erzeugen Sie dort Strom, wo er gebraucht wird und machen sich so in Ihrem Zuhause unabhängiger von den steigenden Strompreisen und externen Anbietern. Außerdem senken Sie so die Auswirkungen von Strompreisschwankungen und Versorgungsengpässen.
Selbst bei einer zurückhaltenden Kalkulation rentiert sich so eine Anlage bereits nach einigen Jahren und Sie können mit ihr eine Rendite von bis zu 7,5 % pro Jahr erwirtschaften. Hoher Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit. Wer tagsüber Strom selbst nutzt, spart am meisten Kosten. Staatliche Förderungen und Einspeisevergütung machen die Investition in eine Solaranlage zusätzlich attraktiv. Mehr aktuelle Informationen zu Photovoltaik 2026 erhalten Sie hier.
Lohnt sich Photovoltaik im Altbau?
Ja, eine Photovoltaik-Anlage im Altbau kann sich in fast allen Fällen lohnen. Sie senkt dauerhaft die Stromkosten, macht Eigentümer unabhängiger von steigenden Strompreisen und kann den Wert der Immobilie erhöhen. In vielen Fällen amortisiert sich eine PV-Anlage nach etwa 8 bis 12 Jahren, abhängig von Größe, Ausrichtung und Sonnenstunden.
Bevor die Installation erfolgt, sollten der Dachzustand, die Tragfähigkeit und die vorhandene Elektroinstallation sorgfältig geprüft werden. Ist das Dach geeignet, lassen sich auch Altbauten effizient mit Solarstrom versorgen. Mit der richtigen Planung kann eine Photovoltaikanlage so zur kosteneffizienten und nachhaltigen Stromversorgung beitragen.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Gewerbe?
Ja, eine Photovoltaikanlage für Gewerbebetriebe ist in vielen Fällen wirtschaftlich sinnvoll. Unternehmen können einen großen Teil ihres Strombedarfs selbst decken und dadurch Stromkosten um bis zu 30–60 % senken. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von steigenden Energiepreisen.
Gewerbliche PV-Anlagen sind meist größer als private Anlagen. Typische Größen liegen zwischen 30 kWp und mehreren Megawatt. Pro installiertem Kilowattpeak lassen sich in Deutschland jährlich etwa 900 bis 1.000 kWh Strom erzeugen. Große Dachflächen von Produktionshallen, Logistikzentren oder Bürogebäuden bieten dafür ideale Voraussetzungen.
Durch den hohen Eigenverbrauch amortisieren sich viele Anlagen bereits nach 6 bis 10 Jahren. Zusätzlich können Unternehmen von staatlichen Förderungen, steuerlichen Vorteilen und Einspeisevergütungen profitieren. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist oder in Batteriespeichern zwischengespeichert werden.
Damit bieten Photovoltaikanlagen im Gewerbe eine planbare Kostenstruktur, schnelle Amortisation und nachhaltige Energieversorgung. Besonders bei hohem Tagesstromverbrauch ist die Wirtschaftlichkeit deutlich höher als im privaten Bereich.
Was muss man bei Photovoltaikanlagen für das Gewerbe beachten?
Eine Gewerbeanmeldung ist in der Regel erforderlich, wenn die Leistung der Anlage 30 Kilowatt Peak (kWp) auf einem Gebäude überschreitet oder wenn die Gesamtleistung mehrerer Anlagen über 100 kWp liegt. Auch wenn der erzeugte Strom ganz oder teilweise ins öffentliche Netz eingespeist wird, handelt es sich meist um eine gewerbliche Tätigkeit, die eine Anmeldung beim Gewerbeamt erforderlich macht.
Betreiber privater Photovoltaikanlagen, die auf dem eigenen Hausdach installiert sind und den Strom hauptsächlich selbst verbrauchen, benötigen in der Regel keine Gewerbeanmeldung. In der Regel fällt bei der Einspeisung von Strom keine Umsatzsteuer an. Etwas anderes gilt lediglich, wenn der Betreiber der Photovoltaikanlage auf die Anwendung der sogenannten Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG ) verzichtet. Wird die Anlage jedoch auf einem fremden Gebäude betrieben oder wird der Strom an Dritte verkauft, ist eine Anmeldung als Gewerbe verpflichtend.
Gewerbeanmeldung Welche Art Gewerbe angemeldet wird, überlässt der Gesetzgeber den Antragstellern. Möglich ist etwa die Anmeldung als Einzelunternehmen, Personenhandelsgesellschaft (z. B. KG, OHG) oder Kapitalgesellschaft (z. B. GmbH, UG). Die gewählte Rechtsform hat direkte Auswirkungen auf die steuerlichen Pflichten.
PV-Anlage als Einzelunternehmen Wer sich entscheidet, seine PV-Anlage als Einzelunternehmer zu betreiben, wählt die unkomplizierteste und günstigste Variante. Hier verfügt er als alleiniger Besitzer über die Entscheidungsgewalt und umgeht außerdem eine Gewinnaufteilung, wie dies bei einer OHG oder KG der Fall wäre. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich und Bilanzen müssen erst erstellt werden, wenn bestimmte Umsatz- und Gewinngrenzen überschritten sind. Einzelunternehmer profitieren vom Gewerbesteuerfreibetrag. Nachteilig ist allerdings die Haftung, die nicht nur das betriebliche Vermögen, sondern auch das Privatvermögen mit einbezieht.
PV-Anlage als Personenhandelsgesellschaft Besitzen mehrere Personen zusammen eine PV-Anlage, dann machen Personengesellschaften wie OHG und KG Sinn. Es gilt der Steuerfreibetrag und die Gründung wird günstig, weil kein Eigenkapital benötigt wird. Allerdings ist für die Gründung ein Termin beim Notar nötig und die Gesellschafter haften mit ihrem Privatvermögen.
PV-Anlage als Kapitalgesellschaft Bei einer Gründung als UG oder GmbH haftet im Schadens- oder Insolvenzfall nur die Gesellschaft. Allerdings ist die Gründung aufwendiger und kostenintensiver als bei den anderen Optionen. Es wird ein Stammkapital von 25.000 Euro benötigt. Eine doppelte Buchführung muss angelegt und ein Jahresabschluss erstellt werden, was zusätzlich Kosten verursacht. Für Gesellschaften gibt es außerdem keinen Gewerbesteuerfreibetrag. Die Folge: Alle Einnahmen sind gewerbesteuerpflichtig. Tipp: Lassen Sie sich am besten von einer Fachkraft wie einem Steuerberater informieren.
Diese Steuern werden fällig: Ist eine PV-Anlage als Gewerbe angemeldet, erzielt der Betreiber mit der Einspeisevergütung Einnahmen, diese sind Ertragsteuerpflichtig. Die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer und gegebenenfalls die Kleinunternehmerregelung spielen eine Rolle. Diese vier Steuerarten können anfallen: Einkommensteuer Körperschaftsteuer Gewerbesteuer Umsatzsteuer
Anmeldung des Gewerbes beim Finanzamt Bei der Registrierung beim Finanzamt geht es um die steuerliche Einstufung, also etwa darum, ob der Betreiber Umsatzsteuer bezahlen muss oder ob er von der Kleinunternehmerregelung profitiert. Laut Finanzamt wird eine Anmeldung des Gewerbes und die Zahlung der Steuer erst ab einem Gewinn von 24.500 Euro pro Jahr vom deutschen Staat verlangt. Die Gewerbeämter erheben dann eine Gebühr, die Städte und Gemeinden festlegen, diese beträgt im Durchschnitt zwischen 10 und 65 Euro. Unterschreitet der Gewinn diese Grenze, stuft das Finanzamt ihn als geringfügig ein – eine Gewerbeanmeldung ist in diesem Fall nicht notwendig. Für eine Anmeldung eines Gewerbes muss ein auf der Webseite des zuständigen Finanzamtes verfügbares Formular ausgefüllt und eingeschickt werden. Anschließend erhält man eine Steuernummer.
Führt die Anmeldung eines Gewerbes automatisch zur Mitgliedschaft in der IHK? Eine Pflichtmitgliedschaft in der Industrie-und-Handelskammer (IHK) besteht ab einem Jahresgewinn von 5.200 Euro. Betreibern einer Photovoltaikanlage unterstellte das Finanzamt lange Zeit eine Gewinnabsicht, aber durch die geringen Einspeisevergütungen werden Betreiber von PV-Anlagen mit einer Leistung bis zu 10 Kilowatt Peak rückwirkend ab 2019 von der Gewerbesteuer (§ 3 Nr. 32 GewStG) befreit, damit entfällt auch die Zwangsmitgliedschaft in der IHK.
Welche Alternativen zur Photovoltaikanlage gibt es?
Ein Solarzaun stellt eine Alternative zu einer Photovoltaikanlage etwa auf dem Dach dar. Auch eine Solarterrasse oder ein Carport sind eine weitere Möglichkeit, wenn sich das Dach nicht für eine Photovoltaikanlage eignen sollte oder wenn Sie weitere Flächen zur Energiegewinnung benötigen. Auch eine Solarthermieanlage oder eine Wärmepumpe eignen sich als weitere Wärmequellen. Mit Photovoltaik-Dachziegeln erhalten Sie weitestgehend die Optik Ihres Hauses, das kann besonders in historischen Innenstädten oder den Auflagen des Denkmalschutzes entgegenkommen.
Was ist ein Balkonkraftwerk?
Stecker-Solargeräte, im Handel auch als Mini-PV, Plug-In- oder Balkonkraftwerke bezeichnet, bieten Besitzern von Balkonen oder Nebengebäuden mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und verringern die Stromrechnung. Die Geräte speisen den Strom direkt ins Hausnetz ein, dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Stromzähler nicht rückwärtslaufen kann und ggf. kostenlos vom Stromnetzanbieter gegen einen neuen und smarten ausgetauscht wird.
Die Solaranlagen für den Balkon dürfen eine kWp von 600 Watt haben und lassen sich ohne großen Aufwand aufbauen und auch wieder demontieren. Sie sind nur für den eigenen Verbrauch und nicht für die Einspeisung ins öffentliche Netz gedacht. In den Geräten ist ein Wechselrichter verbaut, dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom für das Hausnetz um. Die Geräte werden per normaler Steckdose (Schuko) oder noch besser ist eine spezielle Einspeise-Steckdose ("Wieland-Steckdose") mit dem Haus verbunden. Wichtig ist aber, dass die Elektroinstallation des Hauses sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Eine Gerätenorm für Balkon-PV wird aktuell entwickelt und es empfiehlt sich, nur steckerfertige Geräte zu kaufen und dabei auf das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS) zu achten. Die Preise unterscheiden sich je nach Leistung und Qualität und kosten oft um die 600 Euro.
Der Vermieter muss der Installation der Module an Balkonbrüstung oder Hauswand zustimmen. Bei einer Eigentümergemeinschaft (WEG) ist eine mehrheitliche Zustimmung ausreichend. Nach Abschluss der Montage muss der Netzbetreiber sowie der Bundesnetzagentur die Inbetriebnahme des Stecker-Solargeräts mitgeteilt werden.