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September 2021: Aktuelle Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen

Von Sven Meyer

02.07.2020

Hausbesitzer, die eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach planen, können bei der Anschaffung auf verschiedene Fördermaßnahmen zurückgreifen.
Um Sie bei der Kaufentscheidung für eine Solaranlage zu unterstützen, haben wir hier die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen in Deutschland zusammengefasst.


Photovoltaikanlage mit Förderung: Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Muster Photovoltaikanlage, in Betrieb seit Juni 2020

Anlagenpreis (netto): 9.340 Euro

Solarstrom pro Jahr: 6.600 kWh

Ertrag nach 20 Jahren: 22.186 Euro

Rendite
7,5%

Eingespartes CO2 in 20 Jahren
70,5 t



Das Wichtigste zu Photovoltaik Förderung in Kürze

  • Mit der eigenen Photovoltaikanlage können Investitionsrenditen zwischen 6 - 8% erzielt werden.
  • Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz von rund 8 ct für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde.
  • Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten eigene attraktive regionale Förderprogramme für Photovoltaik.
  • Diverse Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Kunden Fördermittel für die Errichtung ihrer Photovoltaikanlage bereit.
  • Vor einer Entscheidung sollten sämtliche Fördermöglichkeiten geprüft werden. Hier kostenlos und unverbindlich von geprüften Fachbetrieben beraten lassen.

Photovoltaik Fördermöglichkeiten im Überblick

Bund, Länder, Kommunen und Versorger bieten verschiedene Möglichkeiten zur Förderung einer PV-Anlage an. So gibt es Förderungen mit Zuschüssen für Investitionskosten bei der Anschaffung einer Solaranlage von bis zu 10% und mehr und Förderungen, die den Betrieb der Anlage finanziell unterstützen. Wer eine PV-Anlage installieren möchte, sollte sich vorab über folgende Fördermöglichkeiten informieren:

  • Zinsgünstige Kredite
  • Gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen
  • Regionale Förderprogramme
  • Zuschüsse von Energieversorgern

Die Investition in eine eigene Solarstromanlage macht nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich Sinn. Momentan können mit der eigenen Photovoltaikanlage Investitionsrenditen zwischen 6 - 8% erzielt werden.
Sie können hier individuelle Angebote für Photovoltaikanlagen mit und ohne Förderung anfordern und vergleichen.


Bundesweite Photovoltaik Förderung

Bundesweit stehen zwei verschiedene Arten von PV-Förderung zur Verfügung: Zinsgünstige Kredite der KfW-Bank, mit denen die Investition in eine Solaranlage unterstützt wird, und  die im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelte Einspeisevergütung, die den Betrieb der Anlage finanziell fördert. Die beiden Programme können auch kombiniert werden.

Zinsgünstige Kredite

Zur Förderung der Anschaffung einer PV-Anlage bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über den Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“, einen zinsgünstigen Kredit für PV-Anlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Auch Stromspeicher können über den KfW-Kredit finanziert werden. Förderfähig sind die Kosten für Planung, Projektierung und Installation. Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits ist, dass die PV-Anlage den Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien entspricht. Die Höhe des Kredits kann dabei bis zu 100% der Investitionskosten decken.
Wer von dieser Investitionsförderung profitieren möchte, sollte darauf achten, die entsprechenden Anträge vor dem Kauf der Solaranlage einzureichen. Nutzen Sie die Expertise unserer Fachpartner und lassen Sie sich gleich hier kostenlos und unverbindlich Angebote erstellen.

Gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde. Für typische PV-Anlagen auf Privathäusern (bis 10 kWp Anlagengröße), die jetzt neu installiert werden, beträgt die Einspeisevergütung 7,36 ct pro kWh.
Die jeweils aktuellen Vergütungssätze für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen werden grundsätzlich vierteljährlich von der Bundesnetzagentur verkündet. Die im Folgequartal geltenden Vergütungssätze werden dabei anhand der Zubaumenge an Photovoltaikanlagen in den letzten 6 Monaten bestimmt. Überschreitet oder unterschreitet die Neuinstallation den von der Bundesregierung definierten Zielkorridor von 2,5 GW pro Jahr, wird die Basisdegression der PV-Einspeisevergütung von monatlich 0,5% automatisch angepasst.

Degressionsmechanismus zur Festlegung der Einspeisevergütung:

Tabelle Degressionsmechanismus EEG 2017
Quelle: Bundesnetzagentur 2020

Die Einspeisevergütung bleibt auch mit der EEG-Novelle 2021 fester Bestandteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Mit dem Marktprämienmodell können Betreiber von PV-Anlagen sogar noch höhere Erlöse erzielen, indem sie ihren Strom direkt an der Börse verkaufen und zusätzlich zum Stromverkaufserlös eine Marktprämie erhalten.
Sowohl mit der festen Einspeisevergütung, als auch im Rahmen einer Direktvermarktung über das Marktprämienmodell lassen sich Photovoltaikanlagen weiterhin sehr gut kalkulieren und profitabel betreiben. Zur Vergütung und zur Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage kann Sie ein qualifizierter Solarteur aus unserem Partnernetzwerk kompetent beraten. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns über unser Kontaktformular hier eine Anfrage.


Regionale Förderprogramme

Sowohl auf Landes- als auch auf Kommunalebene gibt es zahlreiche weitere Programme zur Förderung von Solarstrom. Die meisten dieser Förderprogramme beziehen sich auf die Investition in einen Stromspeicher, der in Verbindung mit einer neu in Betrieb genommenen PV-Anlage im jeweiligen Bundesland bzw. in der jeweiligen Kommune installiert wird. Die einzelnen Programme sind an spezifische Förderbedingungen geknüpft.

Im Bereich der regionalen Photovoltaik-Förderung herrscht eine große Dynamik, da viele Programme auslaufen und neue aufgesetzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt in seiner Förderdatenbank einen Überblick über alle Förderprogramme von Bund, Ländern und EU. Ob in Ihrem Fall auch kommunale Förderungen infrage kommen, muss im Einzelfall geprüft werden.

Beispielhaft werden einige der für 2021 aktiven regionalen Förderprogramme im Folgenden aufgeführt. Weitere Details zu den Bedingungen und der Antragstellung der einzelnen Förderprogramme erhalten Sie über die angegebenen Links.

Baden-Württemberg startet Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ neu

Seit 1. April 2021 hat Baden-Württemberg das Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ wieder aufgenommen, das bereits in den Jahren 2018 und 2019 auf großen Anklang gestoßen ist. Gefördert wird die Investition in einen stationären, netzdienlichen Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu installierenden, an das Verteilnetz angeschlossenen PV-Anlage. Es werden sowohl Heimspeicher als auch Gewerbespeicher gefördert. Die maximale Zuschusshöhe beträgt 30% der Nettoinvestitionskosten des Batteriesystems. Speicher mit PV-Anlagen bis zu einer Leistung von 30 kWp können mit 200 Euro je kWh gefördert werden, größere Anlagen und Speicher mit 300 Euro je kWp. Die maximale Förderhöhe beträgt 45.000 Euro. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel von insgesamt 10 Millionen Euro sind aufgrund der hohen Nachfrage bereits bis auf Weiteres ausgeschöpft, neue Anträge können daher nicht mehr gestellt werden.

Bayern bezuschusst Solarspeicher mit mindestens 3 kWh Speicherkapazität

Das „10.000-Häuser-Programm EnergieBonusBayern“ fördert über das „PV-Speicher-Programm“ die Anschaffung von Solarspeichern mit mindestens 3 kWh Speicherkapazität, die zusammen mit einer neuen PV-Anlage mit mindestens 3 kWp Leistung auf Ein- oder Zweifamilienhäusern installiert werden. Eine Voraussetzung ist, dass der Hausbesitzer in der Wohnung lebt, in der der Solarstrom verbraucht wird. Der Förderbetrag für einen Speicher mit 3 kWh Kapazität beträgt 500 Euro, jede weitere kWh Speicherkapazität wird zusätzlich mit 100 Euro gefördert. Dabei liegt die Obergrenze für förderfähige Speicher bei einer Kapazität von 30 kWh. Um trotz sehr hoher Nachfrage eine Antragsstellung bis Ende 2021 zu ermöglichen, wurden im Juli 2021 Monatskontingente für neue Anträge eingeführt. An jedem ersten Werktag im Monat wird bis Dezember 2021 der Zählerstand um mindestens 2.000 Anträge erhöht.  

Berlin fördert über Programm „EnergiespeicherPLUS“

In Berlin wird die Investition in einen Stromspeicher in Zusammenhang mit einer neu zu installierenden PV-Anlage über das Förderprogramm „EnergiespeicherPLUS“ bezuschusst. Damit Sie von der Förderung profitieren können, müssen unter anderem folgende Kriterien erfüllt sein: Bei der PV-Anlage muss es sich um eine netzdienliche Anlage handeln, die mindestens drei Jahre am Installationsort betrieben wird. Zusätzlich muss ein adäquates Größenverhältnis zwischen Stromspeicher und PV-Anlage bestehen. D.h. pro kWh Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp PV- Leistung installiert werden. Für den Speicher muss außerdem eine Zeitwertersatzgarantie über zehn Jahre vorliegen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann jede kWh Speicherkapazität mit 300 Euro bezuschusst werden, die maximale Förderhöhe beträgt 15.000 Euro. Aktuell sind die Mittel des Förderprogramms ausgeschöpft, eine Antragsstellung ist daher derzeit nicht mehr möglich. Eine Fortsetzung des Programms ist geplant, sofern neue Fördermittel bereitgestellt werden können.

Förderung von Photovoltaik-Batteriespeichern in Niedersachsen:

Auch in Niedersachsen gibt es finanzielle Unterstützung für einen Photovoltaik-Batteriespeicher in Verbindung mit dem Neubau oder der Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage. Die Förderung besteht aus einem Zuschuss von bis zu 40% der Kosten für den Batteriespeicher. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die neu installierte PV-Anlage eine Leistung von mindestens 4 kWp aufweist bzw. dass die bestehende Anlage um mindestens 4 kWp erweitert wird. Zusätzlich können Boni für die Installation eines Ladepunktes für Elektrofahrzeuge und für Anlagen mit einer Leistung von über 10 kWp sowie für die Überdachung von Parkflächen oder sonstiger baulicher Anlagen mit aufgeständerten PV-Anlagen gewährt werden. Die maximale Förderhöhe liegt bei 50.000 Euro. Das Programm kann mit weiteren Förderungen des Bundes oder der EU kombiniert werden.

Nordrhein-Westfalen bietet Zuschüsse für Batteriespeicher in Kombination mit neuer PV-Anlage

Über das Förderprogramm "progres.nrw Markteinführung" bezuschusst das Land Nordrhein-Westfalen die Investition in einen stationären elektrischen Batteriespeicher, wenn dieser an eine neu installierte PV-Anlage angeschlossen wird. Dabei muss die PV-Leistung in kWp in einem Verhältnis von maximal 1:3 zur Speicherkapazität des Stromspeichers stehen. Pro PV-Anlage und Standort wird maximal ein Speichersystem gefördert. Pro kWh Speicherkapazität ist ein Zuschuss von 150 Euro möglich. Die maximale Förderhöhe beträgt 75.000 Euro. Das Förderprogramm progres.nrw "Markteinführung" wurde zum 1. Juli 2021 beendet, soll jedoch nach einer Sommerpause mit zusätzlichen Bausteinen als Förderprogramm "Klimaschutztechnik" weitergeführt werden.

Rheinland-Pfalz fördert Stromspeicher mit bis zu 1.000 Euro

Rheinland-Pfalz unterstützt über das „Solar-Speicher-Programm“ die Neuinstallation von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mindestens 5 kWp in Zusammenhang mit Batteriespeichern. Gefördert wird die Investition in fest installierte Batteriespeicher. Heimspeicher in Privathaushalten mit einer Kapazität von mindestens 5 kWh können mit 100 Euro pro kWh Speicherkapazität und maximal 1.000 Euro insgesamt gefördert werden.

Thüringen: „Solar Invest“ bezuschusst PV-Anlagen mit Speicher

Thüringen gewährt mit dem Förderprogramm „Solar Invest“ Zuschüsse von bis zu 900 Euro pro kWp installierter Leistung für Photovoltaikanlagen bis 10 kWp in Kombination mit einem Stromspeicher. Der Fördersatz sollte nicht weniger als 10% betragen und kann bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben decken. Dabei kann die Fördersumme maximal 100.000 Euro betragen. Die Förderung der PV-Anlage ist nur möglich, wenn der erzeugte Strom zu 100% selbst genutzt wird. Wird zusätzlich zur PV-Anlage ein Solarspeicher installiert, kann dieser ebenfalls gefördert werden. Voraussetzung für die Speicherförderung ist, dass mindestens 60% der erzeugten Energie selbst verbraucht werden. Pro kWh Speicherleistung ist dann ein Zuschuss von 300 Euro möglich. Die eingeplanten Mittel im Landeshaushalt sind für 2021 bereits ausgeschöpft, sodass aktuell keine neuen Förderanträge mehr gestellt werden können. Eine Wiederaufnahme des Förderprogramms im Jahr 2022 wird angestrebt.

Kommunale Förderangebote

Zahlreiche deutsche Städte und Kommunen bieten ebenfalls Solar-Förderprogramme an, darunter unter anderem München, Stuttgart, Freiburg, Braunschweig, Köln, Münster, Düsseldorf und Aachen.

Welche Zuschüsse oder Finanzierungshilfen in Ihrer Region angeboten werden, können Sie in der Regel bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung in Erfahrung bringen. Unserer regionalen Fachpartner beraten Sie gerne zu spezifischen Förderprogrammen in Ihrer Stadt.


Welche Photovoltaik- Förderungen gibt es an Ihrem Standort?

Welche Photovoltaik- Förderungen gibt es an Ihrem Standort?

Zuschüsse von Energieversorgern

Auch diverse Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Kunden Fördermittel für die Errichtung ihrer Photovoltaikanlage bereit. Verschiedene Stadtwerke gewähren ihren Kunden beispielsweise einen Aufschlag auf die gesetzliche Einspeisevergütung. Zudem werden teilweise einmalige Investitionszuschüsse zur neuen Anlage angeboten. Natürlich kommt man in der Regel nur als Kunde des Stromanbieters in den Genuss solcher Förderungen. Ein erfahrener Solar-Fachbetrieb kann Sie bei der Auswahl sinnvoller Förderinstrumente unterstützen.
Fordern Sie deshalb gleich hier einen kostenlosen und unverbindlichen Angebotsvergleich an.


EEG-Novelle 2021 – Das Wichtigste für Solaranlagen auf Privathäusern auf einen Blick

Der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland soll mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bis zum Jahr 2030 auf mindestens 65% steigen. Das Ziel bei Solarenergie ist ein jährlich ansteigender Zuwachs von 4,6 bis 5,6 Gigawatt. Die EEG-Novelle trat zum 1. Januar 2021 in Kraft.

Die wichtigsten Änderungen für Solaranlagen auf Privathäusern bis 10 kWp bzw. bis ca. 100 qm:

  • Hausbesitzer, die eine private Solaranlage installieren lassen möchten, erhalten nach wie vor eine auf 20 Jahre festgelegte, gesetzlich geregelte Einspeisevergütung pro erzeugter Kilowattstunde Strom.
  • Auch für bestehende Anlagen, die jünger als 20 Jahre sind, ändert sich in Bezug auf die Einspeisevergütung mit dem EEG 2021 nichts. Sie erhalten pro Kilowattstunde weiterhin die Förderhöhe, die bei der Inbetriebnahme der PV-Anlage gültig war.
  • Strom aus Anlagen, die älter als 20 Jahre sind, kann bis 2027 weiterhin eingespeist werden. Als Vergütung erhält man für jede eingespeiste kWh Strom deren Marktwert abzüglich einer Gebühr für die Vermarktung.
  • Bis zu einer Leistung von 30 kW werden neue und bestehende Anlagen sowie ausgeförderte Anlagen künftig bis zu einer Strommenge von 30 Megawattstunden pro Jahr von der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch befreit.
  • PV-Anlagen mit einer Leistung von weniger als 7 kW Leistung und Anlagen, die länger als 20 Jahre in Betrieb sind, werden von der Smart Meter-Pflicht befreit.
  • Bei negativen Strompreisen wird die Vergütung zukünftig bereits nach vier Stunden statt wie bisher nach sechs Stunden negativer Preise ausgesetzt. Die ausgesetzten Zeiten dürfen nach Ende des Vergütungszeitraums angehängt werden.

Weitere EEG- Neuerungen ab 2021

  • Mieterstrom: Die Anlage, die Strom für Bewohner eines Mietshauses erzeugt, muss sich nicht länger auf demselben Gebäude, sondern im selben Quartier befinden wie die Wohnungen, in denen der Strom verbraucht wird. Der Anlagenbetreiber kann außerdem einen Energiedienstleister mit der Lieferung des Mieterstroms beauftragen, ohne den Mieterstromzuschlag zu verlieren.
  • Die EEG-Umlage wird im Jahr 2021 bei 6,5 ct/kWh und 2022 bei 6,0 ct/kWh gedeckelt.
  • Werden PV-Anlagen ab einer Größe von 300 kW nicht über eine Ausschreibung realisiert, erhalten sie nur 50% der zum Zeitpunkt der Installation geltenden Einspeisevergütung. So soll der Eigenverbrauch gesteigert werden.
  • Ab 2021 sind erst Anlagen ab einer Leistung von 750 kW ausschreibungspflichtig.

Bis zum Jahr 2030 sollen mithilfe der EEG-Novelle 2021 insgesamt 100 Gigawatt Solarleistung installiert sein - und damit fast doppelt so viel wie im Jahr 2020. Lassen Sie sich daher jetzt gleich kostenlos und unverbindlich Angebote erstellen und profitieren Sie von der derzeit günstigen Marktlage.


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Fragen Sie auch nach einer Beratung zu den verschiedenen Möglichkeiten der Förderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern.


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