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PHOTOVOLTAIK KOSTEN & PREISE 2022
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Trotz leicht gestiegener Photovoltaikanlage-Kosten weiterhin gute Renditen in 2022

Von Sven Meyer

20.05.2022

Die leicht gestiegenen Photovoltaik-Kosten, die Einspeisevergütung und gestiegene Strompreise ermöglichen weiterhin Renditen von 6 bis 8% nach Steuern. Mit diesen Werten haben wir den Preis und Ertrag einer 6,5 kWp Photovoltaik-Anlage für Sie auf Basis einer Kalkulation des Umweltinstituts München ermittelt:

  • 9.100 Euro Anschaffungskosten (netto)
  • 6.000 kWh Stromertrag jährlich
  • 25% Eigenverbrauch
  • KfW Kredit 100%
  • Kreditlaufzeit 10 Jahre
  • Strompreis: 37,0 Cent/kWh
  • Rendite von 7,5%
Photovoltaik - Preis und Ertrag

Berechnungsgrundlage




Das Wichtigste zu Photovoltaik-Kosten in Kürze

  • Photovoltaik-Kosten sind zuletzt zwar leicht gestiegen, aber immer noch auf einem äußerst attraktiven Niveau.
  • Der kalkulierte Kilowattpeak-Preis deckt alle Komponenten einer Photovoltaikanlage ab und dient als einheitlicher Vergleichswert für Kosten und Leistung.
  • Photovoltaikmodule stellen den größten Kostenfaktor dar.
  • Eine fachgerechte Photovoltaik Installation ist entscheidend für eine 20 Jahre und länger gut funktionierende PV-Anlage.
  • Jährliche Betriebskosten sind zu berücksichtigen, können jedoch von der Steuer abgesetzt werden.
  • Besonders im Hinblick auf die steigenden Strompreise lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage.
  • Vor einer Entscheidung sollten drei bis vier Vergleichsangebote eingeholt werden. Hier kostenlos und unverbindlich geprüfte Fachbetriebe kontaktieren.

Mai 2022: Photovoltaik-Kosten weiter auf attraktivem Niveau

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage haben zuletzt aufgrund der stark steigenden Nachfrage und einigen Engpässen in der Produktion leicht angezogen. Damit ändert sich auch, was eine Solaranlage kosten kann. Laut eigener Befragung unter Partnerfirmen von Photovoltaik-Angebotsvergleich.de lag der Durchschnittspreis pro Kilowattpeak einer schlüsselfertig installierten Photovoltaik-Anlage in den letzten Monaten bei netto ca. 1.300 bis 1.500 Euro. Langfristig ist das immer noch sehr attraktiv: Es entspricht im Vergleich zum Jahr 2013 einer Preissenkung von rund 50%. Tendenziell werden Solaranlagen eher wieder größer dimensioniert, d.h. es wird versucht, die geeignete Fläche voll auszunutzen. Bei größeren PV-Anlagen liegt der Preis häufig bei rund 1.300 Euro pro kWp. Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt sich also weiterhin und besonders vor dem Hintergrund steigender Strompreise sowie dauerhaft niedriger Zinsen als Top-Investitionsmöglichkeit mit bis zu 7% Rendite. Auch lohnt sich der Angebotsvergleich aufgrund hoher Varianz der Preise verschiedener Anbieter.

Sichern Sie sich jetzt die Möglichkeit einer attraktiven Rendite auf Ihre Photovoltaik-Anlage und starten Sie Ihre Online-Beratung.


Photovoltaik-Kosten im Überblick

Was kosten Solaranlagen? Damit Sie die Kosten einer Photovoltaikanlage richtig einschätzen können, ist es wichtig zu wissen, wie sich diese zusammensetzen. Man unterscheidet in erster Linie zwischen zwei Kostenpunkten. Den Anschaffungskosten einer Solaranlage inkl. Montage und den laufenden Betriebskosten.

Photovoltaik Kosten Solaranlage
Kosten Solaranlage im Überblick

Die Kosten der Solaranlage in der Anschaffung setzen sich wie folgt zusammen:

  • 30-50% Photovoltaikmodule
  • 30-40% Montage der Photovoltaikanlage und des Wechselrichters
  • 20-30% Sonstige Serviceleistungen
    (bspw. Anmeldung bei der Bundesnetzagentur)

Meist werden die Bestandteile der Photovoltaik-Kosten pauschal über den Preis der Photovoltaik-Anlagenleistung in kWp angeboten.

Die Betriebskosten der Solaranlage beinhalten die Ausgaben für:

  • Wartung
  • Reparaturen
  • Versicherung & Finanzierung der Photovoltaikanlage

Für die laufenden Kosten einer PV-Anlage sollten jährlich ca. 1-2% der Anlagenkosten kalkuliert werden. Fordern Sie unverbindlich und kostenlos Vergleichsangebote für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage an.


Kosten pro Kilowattpeak (kWp) – Was bedeutet das?

Photovoltaik-Kosten werden meist pro Kilowattpeak (kWp) angegeben. Dieser Wert ist in fast allen Photovoltaik-Angeboten zu finden und gibt an, wie viel Strom sich mit der Photovoltaikanlage unter optimalen Bedingungen erzeugen lässt. Der kWp-Wert wird auch als Nennleistung bezeichnet. 1 kWp Photovoltaikleistung entspricht in Deutschland einem jährlichen Stromertrag von ca. 800-1000 kWh. Zum Vergleich: Eine vierköpfige Familie hat einen durchschnittlichen Stromverbrauch von ca. 5.000 kWh im Jahr. Auf einem Schrägdach wird für 1 kWp Leistung eine Fläche von ca. 8 qm benötigt. Wenn beispielsweise 40 qm Dachfläche zur Verfügung stehen, könnten unter optimalen Bedingungen etwa 5 kWp Photovoltaikleistung erzeugt werden. Die meisten PV-Anlagen haben eine Leistung von 5 kWp bis 15 kWp.

Die Dimensionierung (kWp Photovoltaikleistung) gibt die Rahmenbedingungen für alle Bestandteile einer Photovoltaikanlage vor. Je nach gewünschter oder möglicher kWp-Anlagenleistung variieren die Fläche der PV-Anlage, die Qualität und Leistung der PV-Module und des Wechselrichters. Dementsprechend ergeben sich unterschiedliche PV-Modulpreise und unterschiedliche Kosten für die gesamte PV-Anlage. Der kalkulierte Kilowattpeak-Preis deckt alle Komponenten einer Photovoltaikanlage ab und dient als einheitlicher Vergleichswert für Kosten und Leistung. Sie wollen wissen, was eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach genau kostet? Dann fordern Sie hier mehrere Angebote an.


Größter Kostenfaktor: Photovoltaikmodule

Photovoltaik Kosten stark gesunken
Bildquelle: Bundesverband für Solarwirtschaft

Mit rund 30 bis 50% der Anschaffungskosten stellen die PV-Module den in der Regel größten Kostenfaktor einer Photovoltaikanlage dar. Die Kosten der Solarmodule entscheidet also auch das darüber, was eine Solaranlage kosten kann. Photovoltaikmodule unterscheiden sich je nach Herstellungsverfahren, Wirkungsgrad, Nennleistung und dementsprechend auch im Preis. Die Nennleistung eines Moduls wird in Watt angegeben und kann zwischen 250 und 400 Watt pro PV-Modul liegen.
Für 1 kWp Nennleistung sind ca. 8 qm Modulfläche erforderlich. Leistungsstärkere Photovoltaikmodule erfordern etwas weniger Fläche, sind aber entsprechend teurer. Je nachdem, welche Qualität von Modulen unter den jeweiligen Gegebenheiten am sinnvollsten ist, variieren die Preise und damit die Photovoltaik-Anschaffungskosten insgesamt. Daher ist es sehr wichtig, sich zu Hause vor Ort von einem Photovoltaik-Experten eingehend beraten zu lassen. Melden Sie sich hier und wir leiten Ihre Anfrage an unsere geprüften Fachpartner bei Ihnen vor Ort weiter.


Wechselrichter: Kosten und Funktion

Haushaltsgeräte funktionieren in der Regel mit Wechselstrom. Photovoltaikmodule liefern jedoch nur Gleichstrom. Um diesen dennoch im eigenen Haushalt nutzen zu können, ist ein Wechselrichter erforderlich. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Die Kosten für den Wechselrichter variieren je nach Nennleistung der Anlage und betragen ca. 10% der Kosten für die Solaranlage inkl. Montage. Der Preis eines Wechselrichters für eine 5 kWp Photovoltaikanlage liegt zwischen 1.000 bis 2.000 Euro. Hier können Sie unverbindlich und kostenlos ein Photovoltaik-Komplettangebot inkl. Wechselrichter von geprüften Fachfirmen anfordern.


Photovoltaik-Montagekosten

Montage einer Photovoltaikanlage
Bildquelle:
Bundesverband
für Solarwirtschaft

Die Montage einer Photovoltaikanlage sollte immer durch qualifizierte und erfahrene Solar-Fachbetriebe erfolgen. Die Kosten für die Montage liegen bei ca. 150 bis 220 Euro pro Kilowattpeak installierter Nennleistung und unterscheiden sich je nach erforderlicher Montageart, abhängig von den Gegebenheiten vor Ort.
Sollte die Photovoltaikanlage vom Bauherren selbst auf dem Dach montiert werden, können Gerüste die Arbeit erleichtern und die Sicherheit erheblich erhöhen. Dadurch werden nicht nur die Installateure, sondern bei entsprechenden Gerüsten auch Fußgänger vor herabfallenden Gegenständen geschützt. Ein Gerüst muss nicht gekauft werden, sondern kann für eine einmalige Installation gemietet werden. Neue und gebrauchte Gerüste finden Sie bei entsprechenden Gerüstvertrieben.
Insgesamt machen die Montagekosten nur ca. 10% der Anschaffungskosten aus. Eine fachgerechte Installation ist aber entscheidend für eine 20 Jahre und länger gut funktionierende PV-Anlage. Die Kosten einer Solaranlage inkl. Montage amortisieren sich über die Laufzeit.
Finden Sie hier geprüfte Solar-Fachbetriebe und fordern Sie unverbindlich und kostenlos Photovoltaik-Komplettangebote an.


Laufende Kosten einer Photovoltaikanlage

Auch nach der Installation wird eine Solaranlage Kosten verursachen, jedoch in einem überschaubaren Rahmen. Betreiber einer Photovoltaikanlage sollten jährliche Betriebskosten von ca. 1-2% der Investitionskosten einplanen. Diese fallen vor allem für die Wartung (Reinigung), Reparaturen, Versicherung und die Zählermiete an. Auch Finanzierungskosten bei der Tilgung eines möglichen Kredits sind zu berücksichtigen. Die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage können jedoch von der Steuer abgesetzt werden.

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Steigende Strompreise machen die eigene Photovoltaikanlage jetzt noch attraktiver

Besonders im Hinblick auf die steigenden Strompreise lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage. Mit einer 5 kWp Photovoltaikanlage sparen Sie jährlich rund 1.000 Euro Stromkosten und das schon bei einem Eigenverbrauch von nur 30%. Durch die Anschaffung eines Stromspeichers kann dieser Anteil und damit die Stromkostenersparnis noch deutlich gesteigert werden.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme bestätigt die günstigen Investitionsbedingungen: „Beim aktuellen Stand der Anlagenpreise und der Einspeisevergütung sind gute Renditen für die Solarstromproduktion in ganz Deutschland möglich." Profitieren Sie jetzt von den günstigen Bedingungen und fordern Sie kostenlos und unverbindlich Angebote an.

Was kosten Photovoltaik-Speicher?

Solarstrom-Speicher ermöglichen mehr Eigennutzung des Stroms der eigenen Photovoltaikanlage. Betreiber einer PV-Anlage mit Speicher werden so unabhängiger von den auch 2022 wieder steigenden Strompreisen. Die Kosten für einen Solarstromspeicher sind abhängig von der Speicherkapazität, also davon, wie viele Kilowattstunden Strom gespeichert werden können. Ein Solarstromspeicher, der für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.000 bis 5.000 kWh ausgelegt ist, kostet zwischen 4.000 und 8.000 Euro. Viele Anbieter erstellen jedoch ein Angebot für ein Photovoltaik-Komplettpaket, das die Anschaffung von Solarstromspeichern attraktiver macht. Durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs auf 60 bis 80% des Solarstroms können jährlich durch PV-Anlagen mit Speicher zusätzlich mehrere hundert Euro Stromkosten eingespart werden.

Wenn Sie durch eine Photovoltaik-Förderung die Kosten Ihrer Solaranlage reduzieren wollen, kann ein Stromspeicher notwendig sein. Denn vor allem auf kommunaler und regionaler Ebene gibt es Förderprogramme, bei denen der Einbau eines Stromspeichers Voraussetzung ist. Mehr zur Photovoltaik-Förderung erfahren Sie hier.

Hier finden Sie den richtigen Photovoltaik-Speicher für Ihren Bedarf.


Angebote vergleichen und dadurch Kosten sparen

Zwischen einem günstigen und einem teuren Photovoltaik-Angebot können 30% bis 60% Preisunterschied liegen. Das kann bei einer durchschnittlichen Einfamilienhaus PV-Anlage mit 5-10 kWp mehrere tausend Euro Differenz ausmachen. Deshalb sollten Photovoltaik-Interessenten drei bis vier Vergleichsangebote von geprüften Fachbetrieben einholen, bevor sie sich entscheiden. Damit die Anlage ideal an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann, sollte dem Angebot eine professionelle Begutachtung der Dachfläche vor Ort vorausgehen. Fordern Sie hier unverbindlich mehrere Vergleichsangebote an.


Vorteile und Ablauf des Photovoltaik-Angebotsvergleich.de

Sie können den Service von Photovoltaik-Angebotsvergleich.de kostenlos und unverbindlich nutzen, um einfach Vergleichsangebote zu erhalten. Über unsere Photovoltaik Online-Beratung können Sie in nur zwei bis drei Minuten die wesentlichen Informationen zu Ihren Angebotswünschen eingeben. Anhand dieser Informationen werden wir geprüfte und erfahrene Solarteure aus unserem Partnernetzwerk in Ihrer Region ausfindig machen und informieren.

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Noch zu beachten beim Photovoltaik-Angebotsvergleich

Sie können durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich ganz einfach ohne großen Suchaufwand bewährte Solar-Anbieter finden, Solaranlagen-Angebote vergleichen und dadurch Kosten sparen. Durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich mit in Konkurrenz stehenden Anbietern können Sie sich für das beste Paket aus Anschaffungskosten und Leistung von Produkten, Service und Garantie entscheiden. Damit die Solaranlage möglichst optimal Solarstrom liefert, ist es sehr wichtig, dass das Solaranlagensystem von einem erfahrenen Solarteur installiert wird, der Ihnen im Bedarfsfall bei Funktionsstörungen auch mit gutem Service schnell helfen kann.

Gute Photovoltaik-Hersteller gewähren mindestens zehn Jahre Produktgarantie auf ihre Solarmodule und bieten außerdem eine Leistungsgarantie für die Solarausbeute an. Tritt ein Garantiefall ein, ist es für Sie als Kunde vorteilhaft, wenn Sie die Garantie bei einem Anbieter vor Ort in Deutschland geltend machen können. Beachten Sie diese Punkte, sind Sie auf der sicheren Seite und zählen bald zu den Solaranlagen-Gewinnern.


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