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Oktober 2022: Aktuelle Fördermöglichkeiten für die eigene Photovoltaikanlage

Von Sven Meyer

30.09.2022

Hausbesitzer, die 2022 eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach planen, können bei der Anschaffung auf verschiedene Fördermaßnahmen zurückgreifen.
Um Sie bei der Entscheidung zu unterstützen, eine Solaranlage zu mieten oder zu kaufen, haben wir die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Photovoltaik-Förderungen in Deutschland zusammengefasst.


Photovoltaikanlage mit Förderung: Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Muster Photovoltaikanlage, in Betrieb seit September 2022

Anlagenpreis (netto): 9.100 Euro

Solarstrom pro Jahr: 6.600 kWh

Ertrag nach 20 Jahren: 22.186 Euro

Rendite
7,5%

Eingespartes CO2 in 20 Jahren
70,5 t



Das Wichtigste zu Photovoltaik-Förderung in Kürze

  • Mit der eigenen Photovoltaikanlage können Investitionsrenditen zwischen 6 - 8% erzielt werden.
  • Photovoltaik-Förderung ist ein wichtiges Instrument, um die Photovoltaik-Kosten in der Anschaffung und im Betrieb zu reduzieren.
  • Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde.
  • Im Oktober 2022 liegt die Einspeisevergütung bei 8,20 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen mit weniger als 10 kWp.
  • Für Anlagen zwischen 10 und 40 kWp liegt die Einspeisevergütung aktuell bei 7,10 Cent pro kWh.
  • Für Anlagen größer als 40 kWp erhalten Sie 5,80 Cent pro kWh.
  • Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten 2022 eigene attraktive regionale Förderprogramme für Photovoltaik.
  • Diverse Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Kunden Fördermittel für die Errichtung ihrer Photovoltaikanlage bereit.
  • Vor einer Entscheidung sollten sämtliche Fördermöglichkeiten geprüft werden. Hier kostenlos und unverbindlich von geprüften Fachbetrieben zu PV-Förderung beraten lassen.

Photovoltaik-Fördermöglichkeiten 2022 im Überblick

Bund, Länder, Kommunen und Versorger bieten verschiedene Möglichkeiten zur Photovoltaik-Förderung 2022 an. So gibt es Photovoltaik-Förderprogramme mit Zuschüssen für Investitionskosten bei der Anschaffung einer Solaranlage von bis zu 10% und Förderungen, die den Betrieb der Anlage finanziell unterstützen. Wer eine PV-Anlage installieren möchte, sollte sich vorab über folgende Fördermöglichkeiten informieren:

Die Investition in eine eigene Solarstromanlage macht nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich Sinn. Momentan können mit der eigenen Photovoltaikanlage Investitionsrenditen zwischen 6 und 8% erzielt werden.
Sie können hier individuelle Angebote für Photovoltaikanlagen mit und ohne Photovoltaik-Förderung anfordern und vergleichen:

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Bundesweite Photovoltaik-Förderung 2022

Mit Photovoltaik-Förderung lassen sich die Photovoltaik-Kosten in der Anschaffung und im Betrieb deutlich reduzieren. Bundesweit stehen zwei verschiedene Arten von Photovoltaik-Förderung zur Verfügung: Zinsgünstige Kredite der KfW-Bank, mit denen die Investition in eine Photovoltaikanlage unterstützt wird, und die im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelte PV-Einspeisevergütung, die den Betrieb der Solaranlage finanziell fördert. Sie können zinsgünstige Kredite mit der Einspeisevergütung PV 2022 kombinieren.

Zinsgünstige Kredite

Zur Förderung der Anschaffung einer PV-Anlage bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über den Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“, einen zinsgünstigen Kredit für PV-Anlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Auch Stromspeicher können über den KfW-Kredit finanziert werden. Förderfähig sind die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Photovoltaikanlage. Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits ist, dass die PV-Anlage den Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien entspricht. Die Höhe des Kredits kann dabei bis zu 100% der Investitionskosten decken.
Wer von dieser Investitionsförderung profitieren möchte, sollte darauf achten, die entsprechenden Anträge vor dem Kauf der Photovoltaikanlage einzureichen. Nutzen Sie die Expertise unserer Fachpartner und lassen Sie sich gleich hier kostenlos und unverbindlich Angebote erstellen.

Gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen 2022

Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Betreiber von Photovoltaikanlagen 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde. Für typische Solaranlagen auf Privathäusern (bis 10 kWp Anlagengröße), die im Oktober 2022 neu installiert werden, beträgt die Photovoltaik-Einspeisevergütung 8,20 ct pro kWh.


Jetzt von Photovoltaik-Förderung profitieren

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Photovoltaik Einspeisevergütung 2022 Entwicklung im Überblick

Inbetriebnahme
im Monat
Anlagentyp Nennleistung
der PV-Anlage (kWp)
Einspeisevergütung
(Cent/kWh)
Januar 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,83
>10 bis 40 6,63
>40 bis 100 5,19
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,67
Februar 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,73
>10 bis 40 6,53
>40 bis 100 5,11
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,60
März 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,63
>10 bis 40 6,44
>40 bis 100 5,03
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,53
April 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,53
>10 bis 40 6,34
>40 bis 100 4,96
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,46
Mai 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,43
>10 bis 40 6,25
>40 bis 100 4,88
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,40
Juni 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,34
>10 bis 40 6,15
>40 bis 100 4,81
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,33
Juli 2022 Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 6,24
>10 bis 40 6,06
>40 bis 100 4,74
sonstige Anlagen (§ 48 Abs. 1 EEG) bis 100 4,26
Seit August 2022 bei tlw. Eingenversorgung* Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 8,20
>10 bis 40 7,10
>40 bis 100 5,80
Seit August 2022 bei Volleinspeisung* Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude (§ 48 Abs. 2 EEG) bis 10 13,0
>10 bis 100 10,9

Quelle: Bundesnetzagentur 2022
*Nach Veröffentlichung der EEG Novelle am 28. Juli 2022 im Bundesgesetzblatt bleibt die PV Einspeisevergütung für Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude ab 30. Juli 2022 konstant.

Degressionsmechanismus zur Festlegung der Photovoltaik-Einspeisevergütung

Die jeweils aktuellen Vergütungssätze für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen werden grundsätzlich vierteljährlich von der Bundesnetzagentur verkündet. Die im Folgequartal geltenden Vergütungssätze werden dabei anhand der Zubaumenge an Photovoltaikanlagen in den zurückliegenden sechs Monaten bestimmt. Die PV-Einspeisevergütung wird Monat für Monat automatisch reduziert. Dies ist die sogenannte Basisdegression. Seit April 2022 ist diese im Zuge des Osterpakets ausgesetzt.

EEG 2023: Die Nachwirkungen des EEG-Osterpakets
Als Teil des Osterpakets der Bundesregierung wurde im Frühjahr 2022 beschlossen, die Degression für die nächsten zwei Jahre auszusetzen. Bis 2024 bleiben die Vergütungssätze also stabil. Anfang 2024 soll die Degression der Einspeisevergütung dann auf einen halbjährlichen Rhythmus geändert werden.

Bisher galt: Überschreitet oder unterschreitet die Neuinstallation den von der Bundesregierung definierten Zielkorridor von 2.500 Megawatt pro Jahr, wird die Basisdegression weiter erhöht oder ausgesetzt. Wenn der Zubau den Zielkorridor überschreitet, wird die Einspeisevergütung stärker gekürzt. Liegt der Zubau wiederum unter dem Zielkorridor, wird die Einspeisevergütung weniger stark gekürzt. Diese Anpassungen wurden bislang quartalsweise vorgenommen.

Die Photovoltaik-Einspeisevergütung bleibt auch mit der EEG-Novelle 2021 fester Bestandteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Mit dem Marktprämienmodell können Betreiber von Photovoltaikanlagen sogar noch höhere Erlöse erzielen, indem sie ihren Strom direkt an der Börse verkaufen und zusätzlich zum Stromverkaufserlös eine Marktprämie erhalten.
Sowohl mit der festen Einspeisevergütung, als auch im Rahmen einer Direktvermarktung über das Marktprämienmodell lassen sich Photovoltaikanlagen weiterhin sehr gut kalkulieren und profitabel betreiben. Zur Vergütung und zur Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage kann Sie ein qualifizierter Solarteur aus unserem Partnernetzwerk kompetent beraten. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns über unser Kontaktformular hier eine Anfrage.


Regionale Photovoltaik-Förderung 2022

Welche Photovoltaik- Förderungen gibt es an Ihrem Standort?

Welche Photovoltaik- Förderungen gibt es an Ihrem Standort?

Sowohl auf Landes- als auch auf Kommunalebene gibt es zahlreiche weitere Programme zur Förderung von Photovoltaik. Die meisten dieser Photovoltaik Förderprogramme beziehen sich auf die Investition in einen Stromspeicher, der in Verbindung mit einer neu in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage im jeweiligen Bundesland bzw. in der jeweiligen Kommune installiert wird. Die einzelnen Photovoltaik Förderprogramme sind an spezifische Förderbedingungen geknüpft. Welche davon für Sie in Frage kommt, kann Ihr Fachberater sagen. Starten Sie jetzt die Photovoltaik-Beratung.

Im Bereich der regionalen Photovoltaik-Förderung 2022 herrscht eine große Dynamik, da viele Programme auslaufen und neue aufgesetzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt in seiner Förderdatenbank einen Überblick über alle Photovoltaik Förderprogramme von Bund, Ländern und EU. Ob in Ihrem Fall auch kommunale Photovoltaik Förderungen infrage kommen, muss im Einzelfall geprüft werden.

Beispielhaft werden einige der für 2022 aktiven regionalen Förderprogramme im Folgenden aufgeführt. Weitere Details zu den Bedingungen und der Antragstellung der einzelnen Photovoltaik Förderprogramme erhalten Sie über die angegebenen Links.

Baden-Württemberg bietet neue Förderung für Photovoltaik und Elektromobilität

Seit 1. Dezember 2021 können Betreiber von Photovoltaikanlagen vom Förderprogramm „BW-e-Solar-Gutschein“ profitieren. Durch dieses werden von der Staatsbank für Baden-Württemberg, der L-Bank, die Unterhaltungs- und Betriebskosten für neue vollelektrische Elektrofahrzeuge gefördert. Pro Fahrzeug, das in Baden-Württemberg zugelassen und eingesetzt wird, erhalten Sie Zuschüsse bis zu 1.000 Euro. Wenn im Zuge der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs auch eine neue Wallbox installiert werden soll, gibt es einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von bis zu 500 Euro pro Wallbox. Um diese Photovoltaik Förderung in Baden-Württemberg zu erhalten, muss die Wallbox jedoch mehr als 500 Euro gekostet haben und über Ihre Photovoltaikanlage versorgt werden. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

Bayern: Photovoltaik-Förderung aus dem 10.000-Dächer-Programm stark nachgefragt

Bereits im Jahr 2019 hat Bayern ein eigenes Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher ins Leben gerufen. Allerdings war das "10.000-Häuser-Programm" gedeckelt. Im April 2022 wurde das Antragsziel erreicht, weshalb das Programm eingestellt wurde. Weiteres Fördergeld wurden nur für bestehende Anträge bis zum 22.04.2022 ausgeschüttet.

Durch das 10.000-Häuser-Programm wurden in Bayern in drei Jahren rund 700 Megawatt Solarleistung gefördert. Durch die Kopplung an die Investition in einen Batteriespeicher habe man so einen wichtigen Beitrag zu einer unabhängigeren Stromversorgung geleistet, sagt der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Freie Wähler.

Im Rahmen des Förderprogramms war ein Zuschuss von 500 bis 3.200 Euro möglich, je nach Größe der Photovoltaik-Anlage. Informationen zu aktuellen Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen in Bayern, gibt es beim Solarteur in Ihrer Nähe. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

Berlin: Photovoltaik-Förderung über das Programm „SolarPLUS“

In Berlin wurde die bisherige Photovoltaik-Förderung „EnergiespeicherPLUS“ bis Ende August 2022 bezuschusst. Dieses wurde zum 1. September 2022 durch das neue Programm "SolarPlus" ersetzt und erweitert. Vorläufige Anträge können bis zum 31. Oktober 2022 abgegeben werden. Erst ab dem 1. November 2022 wird das elektronische Antragssystem nutzbar sein. Details zu den genauen Förderinhalten und dem Startermin werden gerade abgestimmt erläuterte die Investitionsbank Berlin (IBB). Der Senat der Hauptstadt stellt in seinem Haushaltplan insgesamt 1,24 Millionen Euro Landesmittel bereit und zwar 100.000 Euro für das Jahr 2022 und 1,14 Millionen Euro für das Jahr 2023, berichtet das "PV-Magazin". Insgesamt stehen bis zum Ende des Jahres 2023 6,9 Millionen Euro Fördermittel  zur Verfügung.

Es werden vier Pakete gefördert:

Modul A

  • Begutachtung der Statik einer Dachkonstruktion, des Zustandes des Dachs, inkl. Empfehlung über die Installation einer PV-Anlage
  • Begutachtung der Dach-Eignung für Installation einer PV-Anlage (Verschattung, Effizienz)
  • Studien zur technischen Umsetzung, Risiko- und Erfolgsaussichten-Einschätzung
  • Erstellung eines Zähler- und Messkonzepts
  • PV-Anlagen & Steuern - Kostenübernahme für Steuerberatungen

Modul B

  • Übernahme der Kosten für die Installation eines Messplatzes für die keine Zähler vorhanden sind oder Messplätze vor dem 31.12.2014 in Betrieb genommen wurden
  • Notwendige Maßnahmen an Hausanschlüssen bei Mieterstromprojekten

Modul C

  • Gefördert wird der Kauf von Stromspeichern beim Betrieb in einer Photovoltaikanlagen und außerdem die Kosten für Managementsysteme und Komponenten
  • Pacht- und Leasingverträge von Stromspeichern werden ebenfalls gefördert

Modul D

  • Förderung von Photovoltaikanlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden, wenn eine denkmalrechtliche Genehmigung vorhanden ist
  • Das gilt für: Solardachziegel, Indach-PV-Anlagen, Solare Dachbahnen, farblich angepasste PV-Anlagen
  • Photovoltaikanlagen die Bestandteil der Fassade sind
  • Gründach-Photovoltaikanlagen werden gefördert, aber nicht, wenn sie bereits mit dem Programm "GründachPlus" unterstützt wurden

Wer kann die Förderung erhalten?

Die Antragsberechtigung wird für die einzelnen Module individuell festgelegt. Privat oder gewerblich genutzter Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbeimmobilien können gefördert werden. Welche aktuelle Photovoltaik-Förderung Berlin anbietet, können Ihnen unsere Experten sagen. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

 

Brandenburg: Momentan keine Photovoltaik-Förderung

Mit der Energiestrategie 2040 soll der Umbau des Energieversorgungssystems weiter vorangetrieben und an die neuen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Die Förderung des "Kleinspeicher-Programms" wurde aber mit dem Haushalt 2021 auf unbekannte Zeit eingestellt. Allerdings strebt Brandenburg mit der "Energiestrategie 2040" eine installierte elektrische Leistung aus Photovoltaik (PV) von 18.000 MW für das Jahr 2030 und 33.000 MW installierter Leistung für das Jahr 2040 an.

 

Bremen will Photovoltaik weiter ausbauen

"Ende 2020 waren im Land Bremen etwa 2.550 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von gut 51 Megawatt (peak) in Betrieb, für die im längerfristigen Mittel ein jährlicher Stromertrag von gut 42,6 Millionen Kilowattstunden erwartet wird." Das berichtet die Hansestadt Bremen auf ihrer Solarenergie-Webseite. Der "Bremer Förderlotse" informiert kostenlos über Förderprogramme der Hansestadt Bremen. Es werden aber bislang keine konkreten Förderprogramme auf der Seite genannt.

 

Hamburg bundesweiter Vorreiter

Das Hamburger Klimaschutzgesetz sieht unter anderem eine Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen ab dem Jahr 2023 auf Dächern von Neubau vor. Für Bestandsgebäude, bei denen die Dachhaut vollständig erneuert wird, greift die Pflicht ab 2025. Ab Mitte 2021 muss beim Heizungstausch ein Mindestanteil des Wärmeenergiebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Zur Umsetzung des Klimaplans stehen will die Hansestadt Hamburg bis zum Jahr 2030 ein Gesamtvolumen von rund zwei Mrd. Euro ausgeben. Ansonsten verweist Hamburg nur auf bundesweite Programme.

 

Hessen bietet unbefristete Förderung

Das Land Hessen bietet ein unbefristetes Förderangebot unter anderem von PVT-Modulen zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme. Planungen zu Floating PV, Fassaden-PV und Agro-PV. Zusätzlich bieten einzelne hessische Städte Förderprogramme an. Das Bundeland will bis zum Jahr 2045 klimaneutral sein. Aktuelle Förderungen finden Sie bei der Landesenergieagentur Hessen.

 

Mecklenburg-Vorpommern startet im Oktober 2022 und fördert Balkon-Photovoltaik-Anlagen

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat ein 10-Mio-Euro-Förderprogramm aufgelegt. Anträge können Mieter und Besitzer von selbst genutztem Wohneigentum, die ihren Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben, stellen. Allerdings sind Unternehmen und Kommunen, Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Verbände und andere Gesellschaften bislang nicht antragsberechtigt.

Der Betrag ist auf max. 500 Euro pro steckerfertiger PV-Anlage und Wohnungseinheit für Anschaffung und Installation der PV-Anlage gedeckelt, jedoch maximal auf die Höhe der Ausgaben begrenzt. Die Details für die Förderbedingungen finden sich ab Oktober 2022 auf der Seite des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern und des Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

 

Niedersachen fördert zurzeit nur Balkon-Photovoltaik-Anlagen

Lediglich einige niedersächsische Kommunen bieten diese Förderprogramme an. Welche aktuelle Photovoltaik-Förderung Niedersachsen anbietet, können Ihnen unsere Experten sagen. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

 

Nordrhein-Westfalen stellt Förderung vorerst ein

NRW stellte die Landesförderung für Wallboxen und Batteriespeicher Mitte des Jahres 2022 ein. Aktuelle Programme finden Sie auf dieser Seite.

 

Rheinland-Pfalz bereitet neues Förderprogramm vor

Rheinland-Pfalz unterstützte über das „Solar-Speicher-Programm“ die Neuinstallation von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mindestens 5 kWp in Zusammenhang mit Batteriespeichern. Die Solarförderung Rheinland-Pfalz ist zwar im November 2021 ausgelaufen, soll aber neu aufgelegt werden.

Effizienzkredit RLP
Eine zinsgünstige Finanzierung ist über das Landesförderprogramm „Effizienzkredit RLP“ möglich. Gefördert werden Vorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien. Auch die Förderung von EEG-Anlagen ist möglich. Eine Vergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist dann unschädlich, wenn der Kredit beihilfefrei vergeben wird. Antragsberechtigt sind KMU, MidCap-Unternehmen und Freiberufler.

Das zuständige Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) plant das Solar-Speicher-Programm II (SSP II) an den Start zu bringen, das ausschließlich Kommunen adressiert. Ein Startzeitpunkt steht allerdings leider noch nicht fest. Die Förderung von privaten Haushalten ist nicht vorgesehen.

Weitere Informationen zur Photovoltaik bietet die Solarinitiative Rheinland-Pfalz.

Welche aktuelle Photovoltaik-Förderung Rheinland-Pfalz anbietet, können Ihnen unsere Experten sagen. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

 

Saarland

Auf der Seite ZEP kommunal 2014-2020 finden Sie alle Förderprogramme zur Energiewende des Saarlandes. Förderanträge können bis ins Jahr 2023 hinein gestellt werden.

 

Sachsen: Photovoltaik-Förderung von Speichern eingestellt

Für dieses Programm können zurzeit keine neuen Anträge gestellt werden. Die vom Landesgesetzgeber für das Jahr 2022 zur Verfügung gestellten 3,8 Mio. EUR sind ausgeschöpft und sogar bereits überschritten worden. Welche aktuelle Photovoltaik-Förderung Sachsen anbietet, können Ihnen unsere Experten sagen. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung. Von Januar bis Ende August wurden 8756 Photovoltaik-Anlagen (PV) neu errichtet, deren Leistung entspricht 157 Megawatt in der Spitze (Peak).

 

Sachsen-Anhalt fördert Batteriespeicher in Verbindung mit PV-Anlagen

Das Land Sachsen-Anhalt förderte weiterhin mit dem Speicherförderprogramm Batteriespeicher in Verbindung mit einer neuen beziehungsweise erweiterten PV-Dachanlage gefördert. Mit dem am 18.05.2022 beschlossenen Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2022 stellte der Landtag Haushaltmittel für eine Fortführung des Speicherförderprogramms zur Verfügung.

 

Schleswig-Holstein: Nur regionale Förderungen

Das Bundesland Schleswig-Holstein informiert auf dieser Webseite über das Thema Energiewende und Klimaschutz. Aktuell gibt es keine Förderungen durch das Land, allerdings bieten einzelne Kommunen Programme an.

 

Thüringen: Photovoltaik-Förderung „Solar Invest“ eingestellt

Thüringen stoppt das Photovoltaik Förderprogramm „Solar Invest“. Aktuell gibt es in Thüringen daher keine regionale Förderung. Wie Sie dennoch möglichst günstig an Ihre Photovoltaik-Anlage kommen, erfahren Sie in Ihrer Online-Beratung.

Jetzt zu Photovoltaik Förderungen 2022 beraten lassen

Unsere Solar-Fachpartner beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. So finden Sie einfach heraus, welche Fördermöglichkeiten für Sie infrage kommen. Hier Beratung starten.


Kommunale Photovoltaik-Förderung 2022

Zahlreiche deutsche Städte und Kommunen bieten ebenfalls Solar-Förderprogramme an, darunter unter anderem Aachen, Düsseldorf, Freiburg, Köln, München, Münster und Stuttgart. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Gewähr. Viele der Förderprogramme haben ein gedeckeltes Budget, das je nach Stand der Antragsstellung auch ausgeschöpft sein kann.

Welche Zuschüsse oder Finanzierungshilfen aktuell in Ihrer Region angeboten werden, können Sie in der Regel bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung in Erfahrung bringen.

Unsere regionalen Fachpartner beraten Sie gerne zu spezifischen Förderprogrammen in Ihrer Stadt.

Photovoltaik-Förderung Aachen

Die Stadt Aachen bietet seit Mitte 2020 ein kommunales Förderprogramm für Photovoltaik. Bei der "Wärmewende Aachen" arbeitet die Stadt STAWAG, RWTH, FH, Fraunhofer IEG und IHK zusammen.

Gefördert werden seit dem 1. Januar 2022:

  • PV-Anlagen mit einer Leistung ab 1 Kilowattpeak (kWp)
  • Stromspeicher bis 20 kWh Bruttospeicherkapazität bei vorhandenen und neuen Anlagen
  • Steckersolargeräte mit einer Leistung von 150 bis 600 VA
  • die Umrüstung einer Post-EEG-Anlage auf Eigenverbrauch
  • solarthermische Anlagen
  • kombinierte Solar-Gründächer
  • Solar-Nachbarschaftsfeste

Die Förderhöhe für die einzelnen Bereiche und weitere Rahmenbedingungen sind in der Richtlinie zur Förderung von Solaranlagen in der Stadt Aachen.
Photovoltaikanlagen erhalten eine Pauschale von 750 Euro für Anlagen mit einer Leistung von 1 bis 2 kWp. Anlagen mit einer Leistung von über 2 bis 5 kWp erhalten 1.100 Euro Förderung, von 5 bis 10 kWp sind es 1.500 Euro.
Bei einer Leistung zwischen 10 und 30 kWp gibt es für jedes weitere Kilowatt 100 Euro + 1.500 Euro für die ersten kWp und ab 30 kWp 3.500

Solarthermische Anlagen für die Wasseraufbereitung werden pauschal mit 1.000 Euro gefördert. Ist auch die Heizungsunterstützung angeschlossen, gibt es pauschal sogar 2.000 Euro.

Post-EEG-Anlagen erhalten von der Stadt Aachen eine Förderung von pauschal 200 Euro. Stecker-Solargeräte
von 150 bis 600 VA werden pauschal mit 300 Euro gefördert.

Welche Photovoltaik-Förderung Aachen anbietet, erfahren Sie bei unseren Experten. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

Photovoltaik-Förderung Augsburg

Mit der "Solaroffensive Augsburg" treibt die Stadt die Nutzung der Solarenergie voran. Die Fortsetzung des Programms ist für den Herbst/Winter 2022/23 geplant. Augsburg bietet unterschiedliche Förderungen und Unterstützungen an:

  • Beratung vor Ort
  • Solarsprechstunde
  • Telefonische Beratung

Augsburg verweist auf das 10.000-Häuser-Programm des Freistaats Bayern. Dort werden unter anderem Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher gefördert.

PV-Speicher-Programm

Die Anschaffung von geeigneten Batteriespeichern (Mindestgröße: 5 kWh) wird durch einen Zuschuss von 500 Euro (Basisbetrag) plus 75 Euro je weiterer kWh (max. 2.375 Euro). Voraussetzung ist, dass mit der PV-Anlage eine PV-Anlage (Mindestgröße: 5 kWh) installiert wird.

Welche Photovoltaik-Förderung Augsburg anbietet, erfahren Sie bei unseren Experten. Starten Sie jetzt Ihre Online-Beratung.

Photovoltaik-Förderung Bochum

Die Stadt Bochum fördert die Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden sowie auf Balkonen. Hier finden Sie einen Überblick der städtischen Förderungen von Photovoltaikanlagen. Die Stadt hat dafür einen Fördertopf von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Stadt Bochum fördert unter anderem neue Solarstrom-Anlagen mit einem Zuschuss von bis zu 1.000 Euro.

Dachanlagen: Es gibt 300 Euro für die erste installierte kWp und für jede weitere kWp gibt es 100 Euro dazu. Die Höchstsumme pro Antragstellendem beträgt 1.000 Euro.

Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von 400 bis 600 Watt erhalten entsprechend dem Kaufpreis eine Förderung bis maximal 400 Euro. Balkon-PV-Anlagen können bei einem Umzug mitgenommen werden.

Für beides gilt: Die Inbetriebnahme der Anlage muss bis zum 31.Dezember 2022 erfolgt sein. Die Rechnung über die Installation der PV-Anlage und der Nachweis der Inbetriebnahme müssen bei der Stadt Bochum bis zum 31. Januar 2023 eingereicht werden.

Im Solardachkataster können Sie überprüfen, ob ihre Gebäude über geeignete Flächen für Photovoltaik-Anlagen verfügen und damit die Sonneneinstrahlung große genug ist.

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Photovoltaik-Förderung Bonn

Die Stadt Bonn hat ein eigenes Förderprogramm "Photovoltaik" das bis zum 31. Dezember 2022 verlängert wurde. Die ehemalige Bundeshauptstadt zahlt eine Förderung für kombinierte Photovoltaik- und Gründachnutzung von 50 Euro je kWp. Auch Mieterstrommodelle werden mit 100 Euro je kWp gefördert. Hybrid-Kollektoren (Kombination von Photovoltaik und Solarthermie) erhalten 50 Euro je kWp. Sogar kleine Stecker-Solargeräte mit einer Einspeiseleistung von maximal 600 Watt können eine Förderung von 50 Euro für ein Modul und 100 Euro für zwei Module erhalten.

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Photovoltaik-Förderung Braunschweig

Die Stadt Braunschweig hatte ein eigenes Förderprogramm Photovoltaik, das jedoch bereits ausgeschöpft ist. Ab voraussichtlich April 2023 soll es aber eine Neuauflage geben. Auch bisherige Förderprogramme waren immer gedeckelt, weshalb es sich empfiehlt, zügig einen Antrag zu stellen, bevor das Budget vergeben ist. Zuletzt gab es für PV-Anlagen eine Mindestförderung von 500 Euro sowie ab einer Anlagengröße von 10 kWp 200 Euro für jedes weitere kWp.

Fassaden- oder Gründachanlagen sowie Stromspeicher wurden zusätzlich gefördert.

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Photovoltaik-Förderung Chemnitz

Die Förderung der Photovoltaik durch die Förderrichtlinie Speicher (FRL Speicher/2021) wurde so stark nachgefragt, dass sie bereits am 14. Februar 2022 wieder eingestellt werden musste, gab Chemnitz bekannt. Die vom Landesgesetzgeber für das Jahr 2022 zur Verfügung gestellten 3,8 Mio. EUR seien wegen bereits innerhalb weniger Stunden ausgeschöpft worden.

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Photovoltaik-Förderung Dortmund

Die Stadt Dortmund stellt Fördermittel für mehrere klimaschutzrelevante Maßnahmen bereit. So gewährt Dortmund beispielsweise Zuwendungen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Vereinsgebäuden. Vereinen soll damit die Möglichkeit gegeben werden, durch die Vermeidung von strombedingten Treibhausgasemissionen einen Beitrag zur Energiewende in Dortmund zu leisten und somit zum Ziel der Klimaneutralität bis 2035 beizutragen.

Die Stadt will bis 2035 klimaneutral werden und verabschiedet dazu das "Handlungsprogramm Klima-Luft 2030".

Interessierte können ab dem 01.09.2022 Zuschüsse beantragen. Einen Überblick über die Förderungen von Bund und Land finden Sie hier.

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Photovoltaik-Förderung Dresden

Mit der Förderrichtlinie Speicher (FRL Speicher/2021) unterstützte die Elbmetropole die Nutzung regenerativer Energiequellen wie Photovoltaik-Anlagen. Allerdings waren die bereitgestellten Fördergelder von 3,8 Mio. EUR bereits am 14. Februar des Jahres 2022 ausgeschöpft. "Die Förderrichtlinie Speicher/2021 wird in der vorliegenden Form nicht weitergeführt", berichtet das Sächsische Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Die Stadt begründet den Stopp der Förderungen so: "Die Solar-Speicher sind mittlerweile weitgehend erfolgreich in den Markt eingeführt. Daher soll die Speicherförderung in der derzeitigen Form nach Bewilligung der noch verfügbaren Mittel nicht mehr fortgesetzt werden."

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Photovoltaik-Förderung Duisburg

Mit einer SolarPotenzial-Analyse können Sie ermitteln, ob die Dächer ihres Hauses in Duisburg für eine Photovoltaik-Anlage optimal ausgerichtet sind und ob sich eine Investition lohnt. Auf dieser Seite informiert über laufende Projekte.

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Photovoltaik-Förderung Düsseldorf

Mit dem Programm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf" fördert die Stadt viele Investition zur nachhaltigen Sanierung von Gebäuden oder zum Ausbau von erneuerbaren Energien. Gefördert werden unter anderem Photovoltaik-Anlagen, optimierte Heizungsanlagen, Wandladestationen, Wärmedämmung, Fenster-Erneuerungen, aber auch Beratungsleistungen.

Neu installierte Photovoltaik-Anlagen werden ab einer Leistung von 0,6 bis 10 kWp mit 300 Euro pro kWp gefördert.

Die Förderung für die Integration intelligenter Messtechnik bei PV-Anlagen in Zwei- oder Mehrfamilienhäuser beträgt höchstens 40% der anrechenbaren Brutto-Investitionskosten – maximal jedoch 4.000 Euro pro Antrag.

Wer seine neue oder bestehende Photovoltaik-Anlage mit Speicher ausrüstet, kann eine weitere Förderung erhalten. Dabei muss ein Autarkiegrad von mindestens 50% belegt werden. Das heißt, die Anlage muss theoretisch mindestens die Hälfte des selbst verbrauchten Stroms produzieren und bereitstellen können. Gefördert werden 250 € pro Kilowattstunde Batteriespeicherkapazität.

Wichtig ist, dass die Förderung beantragt und genehmigt werden muss, bevor die Aufträge erteilt werden. Mehr Informationen dazu gibt es beim Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Düsseldorf.

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Photovoltaik-Förderung Erfurt

Mit dem 10-Millionen schweren Programm "Solar Invest" förderte die Thüringer Aufbaubank die nachhaltige Erzeugung von Wärme und Strom aus Solarenergie. Weggen der begrenzten Fördermittel werden momentan keine Anträge mehr angenommen, teilte das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) mit.

Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur bietet umfangreiche Informationen zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen.

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Photovoltaik-Förderung Erlangen

Die Stadt Erlangen hat ein eigenes Förderprogramm mit Zuschüssen für CO2-mindernde Maßnahmen an Gebäuden. Neben Investitionen in Erdwärme oder eine bessere Dämmung sind dabei auch Photovoltaik-Anlagen förderfähig.

Gefördert wird die Neuerrichtung oder Erweiterung von fest installierten Photovoltaik-Anlagen (mit einer Leistung von 1 bis 30 kWp) mit 150 Euro je Kilowattpeak (kWp), maximal jedoch mit 4.500 Euro. Der Anteil der PV-Anlage mit einer Leistung von
31 –bis 100 kWp wird mit 75 €/kWp bezuschusst. Plug-In-PV-Anlagen können gefördert werden.

Batteriespeicher für bestehende oder neue Photovoltaik-Anlagen können gefördert werden. Wärmepumpen die Luft, Wasser oder Erde als Energiequelle nutzen werden ebenfalls gefördert, gleiches gilt für die Solarthermie.

Die Anträge können bei der Gemeinde Erlangen gestellt werden. Hier geht es zur Rechtsgrundlage (PDF).

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Photovoltaik-Förderung Essen

Bis zum April 2022 fördert die Stadt Essen Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen, dann war der Fördertopf leer. Dies geschah durch das Förderprogramm „Solarenergie für Essen“. Unterstützt wurde die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen im Essener Stadtgebiet. Die ehemalige Photovoltaik Förderung 2022 konnte sowohl für Bestandsgebäude als auch für Neubauten auf der Seite der Stadt Essen beantragt werden.

Für Solarthermieanlagen die zur Warmwasserbereitung genutzt werden, betrug die Förderung pauschal 700 Euro. Wenn die Solarthermieanlage zusätzlich die Heizung unterstütz, betrug der Förderbetrag pauschal 1.000 Euro.

Photovoltaikanlagen wurden von 1 kWp bis maximal 40 kWp Leistung gefördert. Hier betrug die Photovoltaik Förderung:

  • 1 bis 2 kWp: 500 Euro
  • über 2 bis 5 kW: 750 Euro
  • über 5 bis 10 kW: 1.000 Euro
  • über 10 bis 40 kW: 100 Euro je angefangener kWp

Solarthermische Anlagen

  • Für Warmwasserbereitung: 700 Euro pauschal
    Für Warmwasserbereitung und Heizung: 1.000 Euro pauschal

Darüber hinaus bot die Stadt Essen Boni für PV-Anlagen auf Gründächern oder Fassaden sowie für Mieterstrom:

  • Neubau: 100 Euro pro versorgbarer Wohneinheit
  • Bestand: 400 Euro pro versorgbarer Wohneinheit

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Photovoltaik-Förderung Frankfurt am Main

Die Finanzmetropole Frankfurt am Main stellt im Programm "Fördermittel für energetisches Bauen und Sanieren" mehrere Ressourcen zur Verfügung.

Die Stadt fördert unter anderem die Dach- und Fassadenbegrünung und auch die Modernisierung des Wohnungsbestandes mit Krediten als Darlehen oder als Zuschuss. Das Darlehen ist zehn Jahre zinslos ist und wird im Anschluss mit 0,5 Prozent verzinst. Die Förderung als Zuschuss beträgt 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die förderfähigen Gesamtkosten hängen von der Art der durchgeführten Maßnahme ab und betragen beispielsweise für die Modernisierung eines Gebäudes auf das Effizienzniveau des GEG 750 Euro pro Quadratmeter Wohn- oder Nutzfläche.

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Photovoltaik-Förderung Freiburg

Die Stadt Freiburg hat eines der Förderprogramme mit der längsten Geschichte Deutschlands und unterstützt private Hausbesitzer bereits seit 2002 in drei Bereichen:

  • Stromerzeugung mit Photovoltaik
  • Dämmung der Gebäudehülle
  • Effizientes Heizen und Lüften

Die Stadt Freiburg zahlt über ihr "Förderprogramm Klimafreundlich Wohnen" gleich mehrere Zuschüsse im Zusammenhang mit einer Solaranlage:

  • Photovoltaik-Anlagen werden mit 150 Euro je Kilowattpeak (kWp) gefördert. Dabei muss die Mindestgröße die in dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) gefordert wird überschritten werden. Jedes kWp mit 150 Euro gefördert.
  • Batteriespeicher für neuen Photovoltaik-Anlagen werden mit 150 €/kWh nutzbare Speicherkapazität des Batteriespeichers und max. 1.500 Euro gefördert.
  • Balkonmodule werden mit einem pauschalen Zuschuss von 200 Euro gefördert.

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Photovoltaik-Förderung Gelsenkirchen

Die Stadt Gelsenkirchen bietet ein Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen. Anträge müssen spätestens bis zum 31.Oktober des jeweiligen Kalenderjahres vorliegen. Die Kombination verschiedener Förderprogramme (Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelung und dem Förderprogramm Photovoltaik) ist möglich und erwünscht.

Diese Förderungen bietet Gelsenkirchen:

  • 100 Euro für Stecker-Solargeräte bzw. Balkon-Solarmodule mit einer Leistung bis 600 Watt (Abgabeleistung des Wechselrichters)
  • 750 Euro für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 2 und 5 Kilowatt-Peak (kWp)
  • 1.000 Euro für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung über 5 bis 10 Kilowatt-Peak (kWp)
  • 100 Euro je angefangener Kilowatt-Peak (kWp) für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung über 10 kWp. Maximal wird eine Förderung von 2.000 Euro je Anlage gewährt.

Bonus bei Dachbegrünung:

Die Installation auf einem neuen, im Zusammenhang mit der Errichtung der Photovoltaik-Anlage geplanten und errichteten Gründach bezuschusst die Stadt zusätzlich mit 100 Euro je kWp installierter Leistung. Maximal wird ein Bonus von 1.000 Euro ausgeschüttet.

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Photovoltaik-Förderung Halle (Saale)

Strom aus Sonnenenergie umfasste in Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 einen Anteil von mehr als 18 Prozent an den Erneuerbaren Energien. Die installierte Leistung der Photovoltaik-Anlagen in Sachsen-Anhalt lag zum Ende des Jahres 2021 bei insgesamt 3.406,7 Megawatt. Allein der Nettozubau im vergangenen Jahr belief sich auf insgesamt 5.418 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 304 Megawatt. Das sächsische Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt informiert über die Förderung von Stromspeichern für Photovoltaik-Dachanlagen. Momentan fördert das Bundesland Sachsen keine Photovoltaik-Dachanlagen.

Die Stadtwerkehalle bieten mit dem Fördermittelservice der EVH allerdings Förderungen an und verweist auf die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“. Diese fördert energieeffiziente Heizungen mit einem Zuschuss von 20 % bis zu 45 % der Kosten für Heizungskauf, Einbau und Inbetriebnahme. Zum 01.07.2021 startete die KfW mit der Kreditvariante inkl. Tilgungszuschuss in gleicher Höhe.

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Photovoltaik-Förderung Hannover

In Hannover können Photovoltaik-Anlagen gefördert werden, wenn sie in Kombination mit einer hochwertigen Dachdämmung realisiert werden. Einen Antrag kann jeder Eigentümer (Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen) eines Gebäudes in der Region Hannover stellen. Die Förderung gilt zum Beispiel für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Vereinsgebäude und gewerblich genutzte Gebäude sowie kommunale Liegenschaften.

Die Höhe des Zuschusses nach der Dach-Solar-Förderung richtet sich in diesem Fall aber nicht nach der Leistungsstärke der Solarstrom- oder Solarwärme-Anlage, sondern nach der gleichzeitigen Dämmung der Dachfläche. Die Landeshauptstadt Niedersachsens Hannover zahlt dabei einen Zuschuss von maximal 50.000 Euro bzw. max. 50% der förderfähigen Kosten. Die Dach-Solar-Richtlinie ist mit anderen Förderprogrammen, beispielweise von der KfW (u.a. Programm 430 für Privatpersonen) oder dem BAFA, kombinierbar.

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Photovoltaik-Förderung Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe hat einen eigenen Fördertopf, den sie jährlich mit zwei Millionen Euro füllt. Wer den Klimabonus Karlsruhe erhalten will, kann dies für eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach bekommen. Einen Schwerpunkt der Förderung bildet das Erreichen eines Effizienzhaus-Standards. Diesen bezuschusst die Stadt, zusätzlich zum Bund, mit bis zu 17.000 Euro je Gebäude. Die Dämmung der Fassade oder des Dachs wird mit bis zu 4.000 Euro für das Einfamilienhaus, 1.000 Euro für jede weitere Wohneinheit und maximal 8.000 Euro je Gebäude bezuschusst. Werden dabei umweltfreundliche Dämmstoffe verwendet, erhöht sich die Förderung um bis zu 2.000 Euro je Gebäude. Diese Broschüre (PDF) liefert weitere Informationen.

Für die Installation von Photovoltaikanlagen gibt es diese Zuschüsse:

  • 500 Euro/kWp (bei Gebäuden bis 400 m² Wohnfläche abzüglich 0,02 kWp/m² Wohnfläche)
  • maximal 2.500 Euro
  • Bonus für Steuerberatungskosten, Fassaden-PV-Anlagen und PVT-Modulanlagen

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Photovoltaik-Förderung Kassel

Die Stadt Kassel informiert in einem Umweltkataster, welche Flächen ein Potential für Solaranlagen besitzen. Das Land Hessen bietet verschiedene Förderprogramme an.

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Photovoltaik-Förderung Kiel

Die Kieler Ratsversammlung beschloss am 17. Februar 2022 eine neue Förderrichtlinie für die Errichtung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. Das Budget umfasst pro Jahr Fördermittel im Umfang von 300.000 Euro.

Anträge auf Förderungen können stellen:

  • Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsunternehmen
  • Private Hauseigentümer
  • Wohnungseigentümergemeinschaften im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes
    Unternehmen
  • Vereine und Gemeinnützige Organisationen, Stiftungen
  • Genossenschaften
  • Mieter

Förderungen von Photovoltaikanlagen bei Einfamilienhäusern:

  • Die erstmalige Neubeschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern wird durch die Landeshauptstadt Kiel gefördert. Hierbei wird pro Antragsteller jedes kWp (Kilowatt-Peak) Photovoltaik-Leistung, die über eine Leistung von 5 kWp hinaus installiert wird, mit 300 Euro bezuschusst.
  • Die Förderung gilt bis zur Ausnutzung der maximalen Dachbelegung. Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 30.000 Euro.

Förderungen von Photovoltaikanlagen bei Mehrfamilienhäusern:

  • Die Stadt fördert die erstmalige Neubeschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern. Hierbei wird pro Gebäude bei maximaler Dachbelegung jedes kWp (Kilowatt-Peak) installierte Photovoltaik-Leistung mit 100 Euro bezuschusst.
  • Die Förderung gilt bis zur Ausnutzung der maximalen Dachbelegung.
  • Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 30.000 Euro.

Installation von Photovoltaikanlagen auf Nichtwohngebäude und Freiflächen:

  • Die erstmalige Neubeschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Nichtwohngebäuden oder Freiflächen wird gefördert. Pro Antragsteller bei maximaler Dachbelegung jedes kWp (Kilowatt-Peak) installierte Photovoltaik-Leistung mit 100 Euro bezuschusst. Pro Dach bzw. Freifläche beträgt der maximale Zuschuss 15.000 Euro.
  • Die Förderung gilt bis zur Ausnutzung der maximalen Dachbelegung oder bis zu einer Dachbelegung bzw. Freiflächenleistung von 100 kWp (Kilowatt-Peak). Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 75.000 Euro.

Balkon-PV-Anlagen:

Steckerfertige Photovoltaikanlagen auch Steckersolar, Balkonsolar, Balkonmodul, Stecker-Solarmodul genannt, mit bis zu 600 Watt Einspeiseleistung werden mit einer Pauschale von 100 Euro gefördert. Pro Haushalt wird maximal eine Anlage gefördert. Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 2.000 Euro.

Umrüstung von Post-EEG-Bestandsanlagen auf Eigenversorgung

Es kann ein pauschaler Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die Umrüstung einer Anlage bewilligt werden. Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 5.000 Euro.

Innovationsbonus:

Es werden innovative Ansätze zur erstmaligen Neuinstallation von Photovoltaikanlagen gefördert.

  • Fassadenanlagen
  • Eine Kombination aus Photovoltaik- und Solarthermieanlagen
  • Leichtbauweisen und Folientechnologie von Photovoltaikanlagen
  • Eine Überdachung von Freiflächen mit Photovoltaikanlagen
  • Dachintegrierte Anlagen
  • usw.

Pro Antragsteller wird für jedes kWp (Kilowatt-Peak) bis zu zusätzlich 100 Euro bezuschusst. Das jährliche Gesamtbudget für diese Fördermaßnahme beträgt 5.000 Euro.

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Photovoltaik-Förderung Köln

Die Stadt Köln hat im April 2022 das Förderprogramm Gebäudesanierung und Erneuerbare Energien - Klimafreundliches Wohnen gestartet. Gefördert werden jetzt neu installierte PV-Anlagen mit 250 Euro pro Kilowatt-Peak. Bei einer gleichzeitigen Begrünung des Dachs gibt die Stadt Köln weitere 50 Euro pro Kilowatt-Peak durch das Programm "GRÜN hoch 3" dazu.

Förderfähige Batteriespeicher werden im neuen Programm mit einer Förderhöhe von 150 Euro pro Kilowattstunde Bruttospeicherkapazität unterstützt.

Eine Zuschussförderung der Stadt Köln kann nur zusätzlich zu einer bereits beantragten Bundesförderung für effiziente Gebäude bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bzw. bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch genommen werden. Hierbei stellt die Stadt Köln weitere zehn Prozent der förderfähigen Kosten bereit. Werden bei der Sanierung außerdem umweltfreundliche Dämmstoffe verwendet, bezuschusst die Stadt die Kosten mit weiteren 15 Euro pro Quadratmeter gedämmter Fläche.

Zusammenfassung:

  • Photovoltaik-Anlagen 250 Euro je kWp installierte Leistung
  • Batteriespeicher 150 Euro je kWh Bruttospeicherkapazität
  • Steckersolargeräte pauschal 200 Euro pro Anlage

Allerdings sind Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher, für die bereits eine Förderung nach der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude“ (BEG WG) in Anspruch genommen wird, sind nicht förderfähig.

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Photovoltaik-Förderung Krefeld

Die Stadt Krefeld förderte über ihr Programm Klimafreundliches Wohnen Photovoltaik-Anlagen mit 100 Euro je Kilowattpeak (kWp), maximal 1.000 Euro Förderung waren möglich. Einen Extra-Zuschuss von bis zu 1.500 Euro gab es für die gleichzeitige Installation eines Stromspeichers oder die Ertüchtigung der Gebäude-Elektrik. Thermische Solaranlagen, mit denen die Warmwasser- oder Heizkosten gesenkt werden können, sind ebenfalls förderfähig.

Allerdings ist das Budget von 200.000 Euro für das Jahr 2022 ausgeschöpft.

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Photovoltaik-Förderung Leipzig

Im Juni 2022 stellte die sächsische Metropole das "Energie- und Klimaschutzprogramm 2030" vor, dort wurde festgehalten, wie die Stadt bis 2040 klimaneutral werden will. Leipzig fördert seit 2020 der Bau von Gründächern. Das gilt für Neubauten als auch für die Sanierung von Gebäuden. Diese können je nach Lage im Stadtgebiet bezuschusst werden. Die Förderquote ist abhängig von der vorherrschenden stadtklimatischen Belastungssituation.

Gefördert werden unter anderem die Planung, das Material, der Bau und die Fertigstellungspflege von Gründächern. Bei der Kombination mit Photovoltaik und/oder Solarthermie werden Mehrkosten, die bei der Errichtung einer Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlage auf einem Gründach gegenüber der Errichtung auf einem Normaldach anfallen, zu 100% gefördert. Hier finden Sie mehr Informationen zur den Fördermitteln für Gründächer.

Die Stadt plant unter anderem Balkon-Photovoltaik-Anlagen zu fördern. Ein Entwurf der Fachförderrichtlinie soll bereits vorliegen und sich in der internen Prüfung befinden. Das Umweltinformationszentrum (UiZ) liefert weitere Informationen.

Ein Solardachkataster liefert die Potentialabschätzung für Photovoltaik-Anlagen in Leipzig.

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Photovoltaik-Förderung Lübeck

Die Stadtwerke Lübeck bieten mit "LübeckSolar" eine Beratung zu Solaranlagen an. Auf der Webseite "Klimaschutz + Klimaanpassung" informiert die Hansestadt über Förderungen.

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Photovoltaik-Förderung Magdeburg

Strom aus Sonnenenergie umfasste in Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 einen Anteil von mehr als 18 Prozent an den Erneuerbaren Energien. Die installierte Leistung der Photovoltaik-Anlagen in Sachsen-Anhalt lag zum Ende des Jahres 2021 bei insgesamt 3.406,7 Megawatt. Allein der Nettozubau im vergangenen Jahr belief sich auf insgesamt 5.418 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 304 Megawatt. Das sächsische Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt informiert über die Förderung von Stromspeichern für Photovoltaik-Dachanlagen. Momentan fördert das Bundesland Sachsen keine Photovoltaik-Dachanlagen.

Auf dem Klimaschutzportal informiert die Landeshauptstadt Magdeburg über Förderprogramme. Die Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG bietet weitere Informationen zum Thema Energiesparen.

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Photovoltaik-Förderung Mainz

Auf der Webseite "Solarinitiative" informiert die Stadt Mainz über Photovoltaik und zur Solarthermie. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz förderte mit dem "Solar-Speicher-Programm" Privathaushalte und Kommunen, die sich einen Solar-Batteriespeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage anschaffen wollten. Die Antragstellung im Solar-Speicher-Programm ist aber seit November 2021 nicht mehr möglich.

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Photovoltaik-Förderung Mannheim

Mit der Aktion "Mach dein Dach sonnenreif!" wurden neue Photovoltaik-Anlagen mit einem Bonus von 120 Euro brutto pro Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung bezuschusst. Maximal konnte dabei je Photovoltaik-Anlage ein Bonus in Höhe von bis zu 1.200 Euro brutto bei 10 kWp gewährt werden. Für eine Anlage mit einem Stromspeicher wurden pauschal 200 Euro brutto extra ausbezahlt. Auch ein Steuerberatungsgutschein im Wert von 100 Euro brutto war Teil des Mannheimer Förderangebots.

Allerdings ist das Programm für 2022 ausgeschöpft.

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Photovoltaik-Förderung Mönchengladbach

Die Stadt Mönchengladbach vergibt zurzeit keine Zuschüsse für die Planung und Installation von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und verweist stattdessen auf die Bundes- und Landesebene. Einen Überblick über Dächer für die PV-Anlagen geeignet sind, liefert das Solarpotenzialkataster der Stadt.

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Photovoltaik-Förderung München

Das Förderprogramm Stadt München "Förderrichtlinie Energieeinsparung" läuft zum 4. Oktober 2022 aus. Es fördert auch neue Photovoltaik-Anlagen. Anders als bei anderen Städten werden dabei auch PV-Anlagen bezuschusst, deren Leistung 30 Kilowattpeak (kWp) übersteigt. Förderfähig sind dabei aber nur die ersten 30 kWp.

Für die ersten 10 kWp zahlt München eine Förderung von 200 Euro je kWp. Jedes weitere kWp bis 30 kWp wird noch mit 100 Euro bezuschusst. Somit ist eine Förderung von bis zu 4.000 Euro möglich. Zudem gibt es weitere Zuschüsse für Fassadenanlagen sowie für Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden.

PV-Anlagen mit Speicher erhalten noch eine zusätzliche Förderung. Batteriespeicher erhalten 300 Euro je kWp, maximal jedoch 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten oder 15.000 Euro. Für die Ersatzstromfähigkeit bzw. Inselfähigkeit der Anlage gibt es noch einen Zuschlag von 500 Euro auf die Förderung.

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Photovoltaik-Förderung Münster

Die Stadt Münster hat ihr Förderprogramm Klimafreundliche Wohngebäude wegen der enorm gestiegenen Nachfrage ab Juli 2022 befristet gestoppt. Für das Jahr 2023 wird eine Wiederaufnahme der Förderungen zu neuen Bedingungen angekündigt.

Bis dahin wurde eine Förderung für Photovoltaik-Anlagen auf einem Gründach, an Fassaden oder auf einem Mehrfamilienhaus bezahlt. Der Zuschuss betrug 300 Euro/kWp. Für einen Batteriespeicher konnte es je nach Größe der Anlage und Art des Speichers noch mal zwischen 750 und 3.000 Euro Zuschuss geben. Für netzdienliche Photovoltaik – in Form von netzdienlicher Speicherladung, Ladestation oder Wärmepumpe – konnten nochmal je 500 Euro Förderung abgerufen werden. Kleinere Anlagen werden nicht gefördert. Die Photovoltaik-Anlage muss mindestens 5 kWp erzeugen.

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Photovoltaik-Förderung Nürnberg

Die Stadt Nürnberg hatte alle Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energetische Sanierung, Energieeffizientes Bauen, Energiesparen und Einsatz Erneuerbarer Energien im "Förderkompass Energie" aufgeführt.

Ein Ausschnitt der wichtigsten Förderungen:

  • Wärmepumpe: Zuschuss 25%, Heizungstausch Bonus 10%,  Wärmepumpen Bonus 5%,  Gesamtförderung max. 40% (Den Wärmepumpen-Bonus von 5 % gibt es für Wärmepumpen, die Grundwasser, Erde oder Abwasser als Wärmequelle nutzen. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind hiervon ausgeschlossen.)
  • Solarthermie: Zuschuss 25%, Gesamtförderung max. 25%

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Photovoltaik-Förderung Oberhausen

Die Stadt Oberhausen fördert seit dem 7. Juni 2021 die Installation von fünf Photovoltaikanlagen ab einer Modulfläche von zehn Quadratmetern auf Wohngebäuden oder Vereinsräumen mit einem Zuschuss in Höhe von 300 Euro. Die fünf ersten Anträge, die den Kriterien der Förderrichtlinie entsprechen, erhalten eine Förderung.

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Photovoltaik-Förderung Rostock

In der "Solaroffensive der Klimaschutzleitstelle" über die European City Facility (EUCF) fördert die Hansestadt Rostock die Energiewende mit 60.000 Euro.

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Photovoltaik-Förderung Stuttgart

Mit der Stuttgarter Solaroffensive fördert die Stadt Stuttgart den Ausbau von erneuerbaren Energien. Das umfangreiche städtische Förderpaket ist Teil des Aktionsprogramms "Weltklima in Not – Stuttgart handelt".

Beim Bau von PV‐Anlagen auf oder an Gebäuden werden begleitende Maßnahmen wie die Ertüchtigung der elektrischen Installationen, die Einrichtung des Zählerplatzes, das Stellen eines Baugerüsts oder Statikarbeiten gefördert. Der Fördersatz ist  abhängig von der Größe der Anlage. Bei jedem Kilowatt‐Peak (kWp) an installierter Leistung steigt der maximale Fördersatz um 350 Euro. Wird Photovoltaik zusammen einer Dachbegrünung oder an der Gebäudefassade installiert, erhöht sich der Fördersatz auf bis zu 450 Euro je kWp.

Was wird gefördert?

  • Begleitende Maßnahmen bei der Planung, Errichtung und Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen
  • Netzdienliche Stromspeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs bei neuen Photovoltaik‐Anlagen
  • Die Errichtung von Ladeinfrastruktur für E‐Fahrzeuge in Verbindung mit Photovoltaik‐Anlagen

Wie hoch ist die Förderung?

  • Begleitende Maßnahmen bei PV‐Anlagen: max. 50 % der Kosten und max. 50.000 Euro, genaue Beträge je kWp
  • Netzdienliche Stromspeicher: 300 Euro je kWp, max. 10.000 Euro
  • E‐Ladeeinrichtung bis zu 1.000 Euro Förderung
  • Balkon PV-Anlagen pauschal mit 100 Euro

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Photovoltaik-Förderung Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden gewährt bei ihrem Förderprogramm Solarstrom Zuschüsse für Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und eventuell notwendige Sanierungsmaßnahmen im Bereich des netzseitigen Anschlusses.

Neue PV-Anlagen an Außenwandflächen, auf Garagen, Carports, Terrassen sowie Dachflächen erhalten einen Zuschuss gestaffelt nach Leistungsstärke der Anlage:

  • bis 3,0 Kilowattpeak (kWp) pauschal 300 Euro
  • bis 6,0 kWp pauschal 400 Euro
  • größer als 6,0 kWp pauschal 500 Euro

Batteriespeicher
Ergänzende Batterie-Speichersysteme werden je nach Größe in Verbindung mit der Errichtung der Photovoltaikanlage gefördert:

  • bis 3,0 kWh pauschal mit 300 Euro
  • bis 6,0 kWh pauschal mit 400 Euro
  • größer 6,0 kWh pauschal mit 500 Euro

Wird als Voraussetzung für die Einbindung der neuen Photovoltaikanlage die Neuerrichtung oder Modernisierung der Zählerplatzanlage notwendig, gibt es hierfür einen Zuschuss von bis zu 250 Euro. Komponente zur Anlagenüberwachung oder -optimierung können mit 250 Euro gefördert werden.

Der Förderantrag muss vor Beauftragung der Maßnahme gestellt und bei der Klimaschutzagentur Wiesbaden eingereicht werden. Die Förderzusage und die Auszahlung des Förderzuschusses erfolgt nach Durchführung der Maßnahme unter Vorlage der Schlussrechnung, des Inbetriebsetzungsprotokolls mit dem Netzbetreiber und eines Verwendungsnachweises. Im Verwendungsnachweis bestätigt der beauftragte Fachbetrieb die fachgerechte Durchführung der Maßnahme.

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Photovoltaik-Förderung Wuppertal

Die Stadt Wuppertal bietet ein umfangreiches Förderprogram an:

Ladestationen

  • Förderung: 150 €/Schnellladestation
  • Voraussetzungen: WSW Strom Grün 5 Jahre beziehen

Solarthermie

  • Förderung: 100 €/m²; Max. 1.000 €/Anlage
  • Voraussetzungen: WSW Strom Grün 5 Jahre beziehen

Photovoltaik

  • Förderung: Sachleistung: Kostenfreie Zählerausgabe
  • Voraussetzungen: WSW Strom beziehen

Wärmepumpen

  • Förderung: 1.000 €/Anlage
  • Voraussetzungen: WSW Strom beziehen

Hocheffizienzpumpen für Heizungen

  • Förderung: 50 €/Kunde
  • Voraussetzungen: WSW Strom beziehen

Gaswärmepumpen bis 60 kW

  • Förderung: 1.000 €/Anlage
  • Voraussetzungen: WSW Erdgas 5 Jahre beziehen

Heizungs-Check

  • Förderung: Gutschein 25 € Selbstbeteiligung
  • Voraussetzungen: WSW Erdgas beziehen

Weitere finanzielle Förderungen für Solarprojekte:

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Photovoltaik-Zuschüsse von Energieversorgern

Auch diverse Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Kunden Fördermittel für die Errichtung ihrer Photovoltaikanlage bereit. Verschiedene Stadtwerke gewähren ihren Kunden beispielsweise einen Aufschlag auf die gesetzliche Einspeisevergütung. Zudem werden teilweise einmalige Investitionszuschüsse zur neuen Anlage angeboten. Natürlich kommt man in der Regel nur als Kunde des Stromanbieters in den Genuss solcher Förderungen. Ein erfahrener Solar-Fachbetrieb kann Sie bei der Auswahl sinnvoller Förderinstrumente unterstützen.
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Photovoltaik-Förderung 2022: Das plant die Ampelregierung

Die neue Bundesregierung plant in den kommenden Jahren einen massiven Ausbau der Solarenergie. Bis 2030 sollen 80 Prozent des zu erwartenden Strombedarfs aus erneuerbaren Energien kommen. Die erzeugte Solarenergie soll bis dahin auf 200 Gigawatt PV-Leistung steigen. Damit das gelingt müssen in den kommenden acht Jahren aber noch rund 140 Gigawatt Leistung zugebaut werden.

Damit dieses ehrgeizige Ziel erreicht wird, will die Bundesregierung bürokratische Hürden abbauen und Verfahren vereinfachen. Weil gleichzeitig eine Photovoltaik-Pflicht für Neubauten kommt, ist mit einem Nachfrageschub zu rechnen. Wer also noch 2022 von der Photovoltaik-Förderung profitieren will, sollte sich zügig beraten lassen.

Auf bundesweiter Ebene wird Solarstrom über die Einspeisevergütung gefördert. Anlagenbetreiber bekommen dabei Geld für den Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, sondern ins öffentliche Netz einspeisen. Die Förderung geht jedoch zurück, aktuell liegt sie noch bei fünf bis sieben Cent je kWh, je nach Anlagengröße. Bisher wird die Einspeisevergütung über die EEG-Umlage finanziert. Das ist ein Aufschlag auf den Strompreis, den alle Verbraucher zahlen. Die Ampelregierung hat jedoch angekündigt, die EEG-Umlage abzuschaffen, um die Verbraucher und auch Selbstversorger zu entlasten. Wann genau die Umlage wegfällt, ist noch nicht klar. „Der Spiegel“ berichtet, dass es bereits im Juli passiert, beschlossen ist die Abschaffung jedoch zum Jahreswechsel 2022/23.

Die EU hat beschlossen, dass Photovoltaik-Anlagen in der Anschaffung und Installation von der Mehrwertsteuer befreit werden können. Ob dies national umgesetzt wird, entscheiden die einzelnen Mitgliedsstaaten selbst. Was Deutschland hier vorhat, ist noch nicht bekannt.

FAZIT: Auch wenn noch einige Fragen offen sind, bleibt klar: Strom aus Photovoltaik für den Eigenverbrauch bleibt in Zukunft ein verlässliches Mittel, um sich gegen die Schwankungen des Marktes abzusichern. Wer seinen eigenen Strom erzeugt, investiert in die Altersvorsorge und in finanzielle Sicherheit.

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Photovoltaik-Förderung: Was ist das EEG-Osterpaket?

Das Osterpaket geht auf eine Initiative des grünen Wirtschaftsministers Robert Habeck zurück. Es enthält mehrere Maßnahmen, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland systematisch zu fördern. Das betrifft vor allem die Windkraft- und die Photovoltaik-Förderung.

Habeck plant unter anderem, die Vergütung für Volleinspeiser anzuheben. Also für Besitzer einer Photovoltaik-Anlage, die ihren Strom komplett ins Netz einspeisen und diesen nicht selbst verbrauchen. Sie sollen künftig eine Vergütung von bis zu 13,8 Cent/kWh erhalten. Allerdings ist es auch unter diesen Voraussetzungen günstiger, Strom selbst zu produzieren, als diesen beim Versorger einzukaufen.

Zudem soll die Degression der Einspeisevergütung bis Anfang 2024 ausgesetzt werden. Das heißt, dass die PV-Einspeisevergütung 2022 für lange Zeit konstant bleiben soll.

Weitere Maßnahmen beziehen sich auf den Ausbau von Flächenanlagen, etwa auf landwirtschaftlichen Flächen, oder was die Möglichkeit angeht, auch Großanlagen schnell und unbürokratisch zu realisieren. Das EEG-Osterpaket zur Photovoltaik-Förderung wurde vom Kabinett beschlossen.

EEG 2023: Was steht im neuen Entwurf?

Anfang April hat die Bundesregierung ihren Entwurf für die nächste Version des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) vorgestellt. Was steht drin?

Schon in der aktuellen Fassung, dem EEG 2021, ist vorgegeben, dass bis 2030 der Großteil der in Deutschland verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen kommen soll. 80 Prozent lautet die Vorgabe. Diese Quote wird im neuen Entwurf bestätigt, allerdings wurde der prognostizierte Stromverbrauch deutlich angehoben, vor allem weil Strom im Wärmesektor eine größere Rolle spielen wird. So wurde etwa das Ausbauziel von Solarenergie von 200 auf 215 Gigawatt erhöht.

Stromerzeugung und die Energieversorgung gelten nun als Bausteine der öffentlichen Sicherheit, sie seien von "überragendem öffentlichen Interesse". Daraus sollen Anlagenbetreiber eine höhere Rechtssicherheit erhalten. Das kann Betreiber von privaten Photovoltaik-Anlagen betreffen. Eine größere Rolle wird es wohl aber bei den Planungs- und Genehmigungsverfahren von Windkraft-Anlagen spielen. Auch das Zusammenspiel von nachhaltiger Stromerzeugung und Umwelt- oder Denkmalschutz wurde erleichtert.

Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ist die angepasste Vergütung interessant. Wer seinen Strom aus der Photovoltaik-Anlage komplett ins Netz einspeist, erhält künftig 1,3 Cent mehr pro kWh als bisher. Der Vergütungssatz soll von 12,5 auf 13,8 Cent steigen. Das bedeutet aber nicht, dass man nun vom Eigenverbrauch auf die Volleinspeisung umsatteln sollte. Denn es ist immer noch deutlich günstiger, den selbst erzeugten Strom zu verbrauchen, als Strom beim Versorger einzukaufen.

Eine umfangreiche Gegenüberstellung des aktuell gültigen EEG 2021 mit dem Entwurf des EEG 2023 hat die Stiftung Umweltrecht erarbeitet. Sie vergleicht dabei den gut 300 Seiten langen Gesetzesentwurf Absatz für Absatz. Die vergleichende Synopsis ist auf der Website der Stiftung einsehbar und wird laufend aktualisiert.


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Photovoltaik-Förderung - häufig gestellte Fragen

Im Folgenden haben wir die am häufigsten gestellten Fragen zu Photovoltaik Förderung für Sie nebst Antworten aufgeführt:


Welche Photovoltaik-Förderung gibt es?

In Deutschland gibt es mehrere Programme zur Photovoltaik-Förderung. Neben der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelten Einspeisevergütung, bietet z.B. die KfW-Bank mit dem Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ eine zinsgünstige Investitionsunterstützung. Darüber hinaus bieten verschiedene Bundesländer und Kommunen regionale Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher an.

Wie hoch ist die staatliche Photovoltaik-Förderung?

Der Staat fördert die Stromproduktion mit Photovoltaikanlagen über die sogenannte Einspeisevergütung. Über einen Zeitraum von 20 Jahren erhalten Solarstromproduzenten für jede in das öffentliche Stromnetz eingespeiste kWh Strom eine feste Summe. Wie hoch die Einspeisevergütung im Einzelfall ausfällt, hängt mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage sowie der Anlagengröße zusammen. Im Oktober 2022 liegt sie für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kWp bei 8,20 Cent pro kWh, für Photovoltaikanlagen zwischen 10 und 40 kWp bei 7,10 Cent pro kWh und für Photovoltaikanlagen größer als 40 kWp bei 5,80 Cent pro kWh.

Wie kann ich KfW-Förderung für Photovoltaik beantragen?

Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) fördert die Installation von Photovoltaikanlagen über die Vergabe des zinsgünstigen Investitionskredits 270 „Erneuerbare Energien – Standard“. Die Anträge auf KfW-Förderung stellen Sie bei Ihrem örtlichen Kreditinstitut. Wichtig ist, dass die Förderung beantragt wird, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird.

Was ist die Photovoltaik-Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung ist ein im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerter Fördermechanismus für Solarstrom. Betreiber einer Photovoltaikanlage haben 20 Jahre lang das Recht, ihren selbst produzierten Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Die Stromnetzbetreiber sind dazu verpflichtet, diesen Strom abzunehmen. Für jede eingespeiste kWh Strom erhalten die Photovoltaik-Betreiber vom Staat einen über 20 Jahre festgesetzten Betrag, die Einspeisevergütung.

Wie lange gibt es EEG-Förderung für Photovoltaik?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert PV-Anlagenbetreibern staatliche Förderung über die sogenannte Einspeisevergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach Ablauf der 20 Jahre gilt die PV-Anlage als „ausgefördert“.

Was passiert nach Ende der PV Förderung?

Bis zum Jahr 2027 dürfen Betreiber von PV-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind und keine Einspeisevergütung mehr erhalten, ihren selbst erzeugten Strom weiterhin in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Die Netzbetreiber sind dazu verpflichtet, diesen Solarstrom abzunehmen und den Anlagenbesitzern eine Vergütung zu zahlen. Diese ist allerdings deutlich niedriger als die gesetzliche Einspeisevergütung. Sie hängt vom aktuellen Börsenstrompreis ab und bewegt sich in einem Bereich zwischen 2 und 4 Cent pro Kilowattstunde. Alternativ können Betreiber sogenannter Ü-20-Anlagen ihren Solarstrom selbst verbrauchen.


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