Photovoltaikanlage mit Förderung: Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Photovoltaik-Anlage im Raum Stuttgart
Muster-Photovoltaikanlage, in Betrieb seit Juli 2017
Anlagenpreis (netto):   9.500 Euro
Solarstrom pro Jahr:   6.000 kWh
Gesamtertrag nach 20 J.:  23.000 Euro
Jährliche Rendite mit Photovolatik
Rendite
(100% KfW)
 6,4 %
Jährlich eingespartes CO2
eingespartes CO2 in 20 J.:
70,5 t

September 2018: Aktuelle Förderung für Photovoltaik und Stromspeicher bringt attraktive Renditen

Hausbesitzer, die eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach planen, können bei der Anschaffung auf verschiedene Fördermaßnahmen zurückgreifen.
Um Sie bei der Kaufentscheidung für eine Solaranlage zu unterstützen, haben wir hier die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen in Deutschland zusammengefasst:

KfW Förderung für Solarspeicher
  • Gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

  • Förderung für Solarstromspeicher

  • Zinsgünstige Kredite

  • Regionale Förderprogramme

  • Zuschüsse von Energieversorgern

Die Investition in eine eigene Solarstromanlage macht nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich Sinn. Momentan können mit der eigenen Photovoltaikanlage Investitionsrenditen zwischen 4 - 7 % erzielt werden.
Sie können hier individuelle Angebote für Photovoltaikanlagen mit und ohne Förderung anfordern und vergleichen.

 
Gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde. Für typische PV Anlagen auf Privathäusern (bis 10 kWp Anlagengröße), die jetzt neu installiert werden, beträgt die Einspeisevergütung 11,95 ct pro kWh.
Die jeweils aktuellen Vergütungssätze für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen werden grundsätzlich vierteljährlich von der Bundesnetzagentur verkündet. Die im Folgequartal geltenden Vergütungssätze werden dabei anhand der Zubaumenge an Photovoltaikanlagen in den letzten 6 Monaten bestimmt. Überschreitet oder unterschreitet die Neuinstallation den von der Bundesregierung definierten Zielkorridor von 2,5 GW pro Jahr, wird die Basisdegression der PV-Einspeisevergütung von monatlich 0,5% automatisch angepasst. Aktuell liegt diese Zubaumenge unterhalb des geplanten Zubau-Korridors.

Degressionsmechanismus zur Festlegung der Einspeisevergütung:

Tabelle Degressionsmechanismus EEG 2017
Quelle: Bundesnetzagentur 2018


Berechnung der aktuellen Vergütungssätze:

Aktuelle Degression Mai - Juli 2018
Quelle: Bundesnetzagentur 2018


Die Einspeisevergütung bleibt damit auch mit der EEG-Novelle 2017 fester Bestandteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Mit dem Marktprämienmodell können Betreiber von PV-Anlagen sogar noch höhere Erlöse erzielen, indem sie ihren Strom direkt an der Börse verkaufen und zusätzlich zum Stromverkaufserlös eine Marktprämie erhalten.
Sowohl mit der festen Einspeisevergütung, als auch im Rahmen einer Direktvermarktung über das Marktprämienmodell lassen sich Photovoltaikanlagen weiterhin sehr gut kalkulieren und profitabel betreiben. Zur Vergütung und zur Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage kann Sie ein qualifizierter Solarteur aus unserem Partnernetzwerk kompetent beraten. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns über unser Kontaktformular hier eine Anfrage.

Förderung für Solarstromspeicher

Mit dem Programm „Erneuerbare Energien - Speicher (275)“ fördert der Bund die Installation dezentraler Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist. Zur Förderung der Stromspeichernutzung gewährt die KfW zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse. Die genaue Förderhöhe berechnet sich in Abhängigkeit von der Anlagengröße und beträgt derzeit 10% der Anschaffungskosten. So kann ein Fördersatz von bis zu 200 Euro pro Kilowatt installierter Nennleistung der PV Anlage bei Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem gewährt werden. Auch Stromspeicher, die nachträglich zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik Anlage installiert werden, erhalten einen Tilgungszuschuss. Die KfW gewährt eine Bezuschussung von bis zu 200 Euro pro kWp, wenn die nachträgliche Inbetriebnahme des Speichers innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme der Photovoltaik Anlage erfolgt. Liegt dagegen zwischen Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und der Inbetriebnahme des Speichers ein Zeitraum von mindestens sechs Monaten, gilt ein erhöhter Fördersatz von bis zu 220 Euro pro kWp. Details hierzu können Ihnen unsere Photovoltaik-Fachpartner bei Ihnen vor Ort erläutern.
Das im März 2016 neu aufgesetzte Förderprogramm „Erneuerbare Energien - Speicher (275)“ läuft bis Ende 2018. Aufgrund der hohen Nachfrage zum Speicherförderprogramm für Photovoltaik-Anlagen hat die KfW-Bank im Oktober 2016 einen vorübergehenden Förderstopp bis Dezember 2016 veranlasst. Seit Januar 2018 werden 10% der Anschaffungskosten durch die KfW-Bank bezuschusst. Um vom aktuellen Förderprogramm profitieren zu können, macht es Sinn, sich zeitnah Angebote für Stromspeicher Nachrüstungen oder Photovoltaik Komplettsysteme erstellen zu lassen. Nutzen Sie hierzu unseren kostenlosen und unverbindlichen Vergleichsservice.


Die wichtigsten Voraussetzungen und Fakten zum Förderprogramm Erneuerbare Energien "Speicher":

  • bis zu 100 % der Nettoinvestitionskosten können durch das neue Förderprogramm finanziert werden

  • Tilgungszuschuss in Höhe von derzeit 10 % der Anschaffungskosten des Speichers

  • verschiedene Darlehens-Laufzeitvarianten von 5 bis 20 Jahre

  • kundenindividueller Zinssatz, der die Bonität des Kreditnehmers berücksichtigt

  • Förderung von Stromspeichern in Verbindung mit PV Anlagen bis 30 kWp

  • der Stromspeicher muss eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von 10 Jahren aufweisen (trifft z.B. für alle Speicher der sonnen GmbH zu)

  • die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt darf nicht höher sein als 50 % der installierten Nennleistung
Zinsgünstige Kredite der KfW
Neben der Finanzierung eines Solarstromspeichers mittels des KfW-Kredits 275, kann auch die Errichtung einer PV-Anlage mittels des KfW-Förderprogramms „Erneuerbare Energien - Standard (270)“ bzw „Erneuerbare Energien - Standard - Photovoltaik (274)“ zinsgünstig finanziert werden. Der Kredit kann von Privatpersonen, Firmen oder Organisationen sowohl für Solaranlagen auf Dächern, als auch für Fassadensysteme sowie Freiflächenanlagen beantragt werden. Es kann zwischen unterschiedlichen Kreditlaufzeiten gewählt werden:

  • Bis zu 5 Jahre bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr
  • Bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Bis zu 15 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren

Der Antrag für die KfW-Förderung muss vor der Tätigung der Investition bei der Hausbank eingehen. Nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Angebotsvergleich und lassen Sie sich von einem kompetenten Fachpartner zu den aktuellen Fördermöglichkeiten beraten.
Regionale Förderprogramme
Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten mittlerweile eigene attraktive regionale Förderprogramme für Photovoltaik. Welche Zuschüsse oder Finanzierungshilfen in Ihrer Region angeboten werden, können Sie in der Regel bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung in Erfahrung bringen. Auch regionale Solarteure können Ihnen bei diesem Thema beratend zur Seite stehen. Nutzen Sie daher die Expertise unserer Fachpartner und lassen Sie sich gleich hier kostenlos und unverbindlich Angebote erstellen.
Zuschüsse von Energieversorgern
Auch diverse Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Kunden Fördermittel für die Errichtung ihrer Photovoltaikanlage bereit. Verschiedene Stadtwerke gewähren ihren Kunden beispielsweise einen Aufschlag auf die gesetzliche Einspeisevergütung. Zudem werden teilweise einmalige Investitionszuschüsse zur neuen Anlage angeboten. Natürlich kommt man in der Regel nur als Kunde des Stromanbieters in den Genuss solcher Förderungen. Ein erfahrener Solar-Fachbetrieb kann Sie bei der Auswahl sinnvoller Förderinstrumente unterstützen. Fordern Sie deshalb gleich hier einen kostenlosen und unverbindlichen Angebotsvergleich an.
EEG-Novelle 2017 – Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick
Der Anteil Erneuerbarer Energien in Deutschland soll mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35% steigen. Zum 1.1.2017 trat die EEG-Novelle 2017 in Kraft.

Die wichtigsten Änderungen für Betreiber typischer PV-Kleinanlagen bis 750 kWp auf einen Blick:

  • Hausbesitzer, die eine private Solaranlage installieren lassen möchten, erhalten nach wie vor eine auf 20 Jahre festgelegte, gesetzlich geregelte Einspeisevergütung pro erzeugter Kilowattstunde.
  • Auch für bestehende Anlagen ändert sich mit dem EEG 2017 nichts. Sie erhalten pro Kilowattstunde weiterhin die Förderhöhe, die bei der Inbetriebnahme der PV-Anlage gültig war.
  • Anlagen bis 10 kWp bleiben weiterhin von der EEG-Umlage vollständig befreit.
  • Für bivalent betriebene Speichersysteme, die zum Eigenverbrauch und zur Netzeinspeisung genutzt werden, wurde die Doppelbelastung durch die EEG-Umlage beseitigt.
  • Mit der Anpassung des Degressionsmechanismus zur Regelung der staatlichen Einspeisevergütung an den PV-Zubau, kann die Bundesregierung ab jetzt schneller auf Marktentwicklungen reagieren durch früher steigende Vergütungssätze oder eine sinkende monatliche Basisdegression.

Durch die Änderungen im Rahmen der EEG-Novelle 2017 geht der Bundesverband für Solartwirtschaft (BSW) von einem spürbaren Nachfragewachstum für Photovoltaikanlagen aus. Hinzu kommen aktuell niedrige Kosten für Solaranlagen und Stromspeicher sowie weitere Fördermöglichkeiten im Rahmen des Speicher-Förderprogramms der KfW-Bank. Lassen Sie sich daher jetzt gleich kostenlos und unverbindlich Angebote erstellen und profitieren Sie von der derzeit günstigen Marktlage.
Angebote vergleichen und dadurch Kosten sparen
Zwischen einem günstigen und einem teuren Photovoltaik-Angebot können 30 Prozent bis über 60 Prozent Preisunterschied liegen. Das kann bei einer durchschnittlichen Einfamilienhaus PV-Anlage (5 kWp - 10 kWp Photovoltaik Anlage) mehrere Tausend Euro Differenz ausmachen. Deshalb sollten Photovoltaikinteressenten drei bis vier Vergleichsangebote von geprüften Fachbetrieben einholen, bevor sie sich entscheiden. Damit die Anlage ideal an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann, sollte dem Angebot eine professionelle Begutachtung der Dachfläche vor Ort vorausgehen. Sparen Sie daher Photovoltaik Kosten und fordern Sie hier unverbindlich mehrere Vergleichsangebote an.
Vorteile und Ablauf des Photovoltaik-Angebotsvergleich.de
Sie können den Service von Photovoltaik-Angebotsvergleich.de kostenlos und unverbindlich nutzen, um einfach Vergleichsangebote zu erhlaten. Über unser Photovoltaik Anfragenformular können Sie in nur 2 bis 3 Minuten die wesentlichen Informationen zu ihren Angebotswünschen eingeben. Anhand dieser Informationen werden wir geprüfte und erfahrene Solateure aus unserem Partnernetzwerk in ihrer Region ausfindig machen und informieren.

Der Ablauf des Photovoltaik-Angebotsvergleichs

Drei bis vier in Konkurrenz stehende PV-Unternehmen bekommen von uns ihre Photovoltaik-Anfrage weitergeleitet. Daraufhin setzen sich diese Betriebe umgehend mit Ihnen in Verbindung. Unser Ziel ist es, Ihnen durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich möglichst schnell sowie ihren Bedürfnissen entsprechend weiterhelfen zu können. Zur gezielten Anfragenbearbeitung müssen daher telefonisch weitere Details zum geplanten Photovoltaik-Projekt durch uns und die Solar-Betriebe vor Ort mit Ihnen abgesprochen werden. Es ist also sehr wichtig, dass Sie eine Telefonnummer angeben, unter der Sie erreichbar sind. Die Erstellung der Photovoltaik Angebote erfordert in der Regel auch einen Besichtigungstermin am Standort der geplanten Photovoltaikanlage. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet.

Ihre Vorteile durch unseren Photovoltaik-Angebotsvergleich

Sie erfahren alles Wissenswerte über die aktuellen Photovoltaik Preise und Photovoltaik Kosten. Sie werden umfassend beraten über die für ihren Standort geeignetsten Photovoltaik Module. Ferner bekommen Sie Informationen, welche Garantien die Photovoltaik-Hersteller für ihre Solarmodule anbieten. Erfahrene Photovoltaik Anbieter berechnen den Solarertrag einer PV-Anlage an ihrem Standort. Die Photovoltaik-Berechnung basiert auf der derzeit gültigen Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Nachdem alle Informationen vorhanden sind, erstellen Ihnen die Anbieter individuelle Photovoltaik-Angebote. Durch unseren kostenlosen Photovoltaik-Angebotsvergleich können Sie viel Zeit und Geld sparen.
Noch zu beachten beim Photovoltaik-Angebotsvergleich
Sie können durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich ganz einfach ohne großen Suchaufwand bewährte Solar-Anbieter finden und Solaranlagenangebote vergleichen. Durch den Photovoltaik-Angebotsvergleich mit in Konkurrenz stehenden Anbietern können Sie sich für das beste Paket aus Photovoltaik Anschaffungskosten und Leistung von Produkten, Service und Garantie entscheiden. Damit die Solaranlage möglichst optimal Solarstrom liefert, ist es sehr wichtig, dass das Solaranlagensystem von einem erfahrenen Solateur installiert wird, der ihnen im Bedarfsfall bei Funktionsstörungen auch mit gutem Service schnell helfen kann.

Gute Photovoltaik-Hersteller gewähren mindestens 10 Jahre Produktgarantie auf ihre Solarmodule und bieten außerdem eine Leistungsgarantie für die Solarausbeute an. Tritt ein Garantiefall ein, ist es für Sie als Kunde vorteilhaft, wenn Sie die Garantie bei einem Anbieter vor Ort in Deutschland geltend machen können. Beachten Sie diese Punkte, sind Sie auf der sicheren Seite und zählen bald zu den Solaranlagen-Gewinnern.
 

Photovoltaik Anbieter: unsere Fachpartner beraten Sie zu Top-Herstellern, u.a.

  • Sonnen GmbH Stromspeicher Marktführer
  • Photovoltaik-Fachpartner IBC
  • Photovoltaik-Fachpartner SHARP
  • Photovoltaik-Fachpartner SUNPOWER
 

* TQU – Total Quality: Wir prüfen für Sie regelmäßig die Anbieterqualität und Kundenzufriedenheit.