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Dach mit Photovoltaikanlage
©manfredxy via Canva.com

Photovoltaikanlage mieten oder kaufen? Was sind die Vor- und Nachteile?

Die Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich. Wir zeigen Ihnen Alternativen zum Kauf. Wussten Sie, dass man Solaranlagen auch mieten kann?

Immer mehr Eigenheimbesitzer planen die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Preise für fossile Energieträger steigen immer weiter. Mit dem selbst produzierten Strom können Sie Ihre Nebenkosten deutlich senken und etwas Gutes für das Klima unternehmen. Doch die Anfangsinvestitionen bei dem Kauf einer PV-Anlage sind hoch, denn vor dem Geldsparen fallen zunächst Investitionen und ein gewisser Planungs- und Verwaltungsaufwand an. Hier helfen Ihnen unsere Partner-Unternehmen gerne weiter und nehmen Ihnen diese Arbeit ab und bieten mit dem Mietmodell eine Alternative zum Kauf.

Planung einer PV-Anlage

  • Wie groß muss die Anlage sein, um den Eigenbedarf zu decken?
  • Welche Dachform, Ausrichtung und welchen Neigungswinkel hat Ihr Dach?
  • Welche Fläche lässt sich überhaupt nutzen?
  • Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten - Verschleiß, Wartung, Austausch, Versicherungen usw.?
  • Wann wird der Strom genutzt, macht ein Speicher Sinn?

Photovoltaikanlage mieten oder kaufen?

  • Die Nutzung einer gemieteten Photovoltaikanlage unterscheidet sich prinzipiell nicht von der einer gekauften. Bei der Miete fällt statt eines Kaufpreises eine monatliche Miete, meist über 20 Jahre, an. Am Ende des Mietzeitraums kann die Anlage meist für einen symbolischen Euro erworben werden oder sie wird wieder vom Anbieter abgebaut.
  • Beim Mieten fallen insgesamt höhere Kosten als beim Kauf an. Dafür sind der Austausch defekter Komponenten sowie die Wartung und Reparaturen bereits mit der Miete abgedeckt. Es besteht also, anders als beim Kauf, kein finanzielles Risiko. Die monatliche Miete lässt sich leicht entrichten und es müssen keine komplizierten Finanzierungen konzipiert werden.
  • Ein Nachteil der Miete ist die lange Bindung auf meist 20 Jahre, allerdings ist das auch ein Vorteil, wenn Sie sich wenig Gedanken über Ihre Anlage machen und nur vom günstig selbst produzierten Solarstrom profitieren wollen.

Beim Kauf einer Anlage besitzen Sie dagegen die volle Souveränität und können die Photovoltaikanlage Ihren Bedürfnissen anpassen. Allerdings sind Sie dann auch für den Austausch von Komponenten, Reparaturen und Wartungen selbst verantwortlich, bzw. beauftragen dafür eine Firma.

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Vor- und Nachteile vom Mieten oder Kaufen einer Photovoltaikanlage

Die meisten Kunden entscheiden sich für den Kauf einer Photovoltaikanlage und beauftragen dann einen Fachbetrieb mit der Planung und Installation. Sobald alles ordnungsgemäß angeschlossen und die Photovoltaikanlage angemeldet ist, können die Besitzer bzw. Mieter von dem günstigen selbst produzierten Strom profitieren.

Beim Kauf einer Anlage fallen die meisten Kosten am Anfang an, dafür rentieren sich nach einigen Jahren die Ausgaben durch den günstigeren Eigenstrom.

Beim Kauf einer Anlage haben Sie ein großes Mitspracherecht bei der Auswahl der Komponenten und können das System später auch leichter etwa um eine Wallbox, eine Wärmepumpe oder einen Speicher erweitern. Das ist bei Mietmodellen dagegen meist nicht möglich. Allerdings müssen Sie selbst ein Unternehmen beauftragen oder lassen sich von unseren Partner-Firmen unterstützen.

Bei dem Mietmodell verteilen sich die Kosten über die ganze Mietdauer und Sie können meist zum Ende der Mietdauer die Anlage für einen symbolischen Preis übernehmen.

Die Nachteile des Mietmodells sind die relativ langen Laufzeiten mit 15 bis 20 Jahren, die höheren Gesamtkosten und Sie können meist nicht von Förderprogrammen profitieren. Dafür fallen allerdings keine Zinsen für etwaige Kredite an.

Bei beiden Modellen können Sie den Strom selbst verbrauchen und nicht genutzten Strom gegen eine Einspeisevergütung ins öffentliche Netz einspeisen, außer Ihr Mietvertrag sieht eine andere Regelung vor. Bei kleinen Anlagen bis derzeit 10 Kilowattpeak sind in diesem Jahr zahlreiche Hürden gefallen, so ist der Betrieb deutlich unkomplizierter geworden und mit signifikant weniger Verwaltungsaufwand verbunden.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich?

Die Entscheidung, überhaupt eine Photovoltaikanlage zu mieten oder zu kaufen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Für Menschen, die sich unabhängiger von steigenden Strompreisen machen und aktiv zum Klimaschutz beitragen wollen, lohnt sich eine Photovoltaikanlage. Denn, je mehr Sie von dem Eigenstrom selbst verbrauchen, desto größer fällt die Kostenersparnis aus.

Mit einer Photovoltaikanlage können Sie rund 30 Prozent Ihres Strombedarfs abdecken. Wenn Sie die Anlage um einen Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox erweitern, können Sie den Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 80 Prozent steigern.

Fazit

Eine Photovoltaikanlage hilft, außergewöhnliche Preissprünge im Energiebereich abzufedern und die wachsenden staatlichen Auflagen für Immobilienbesitzer etwa bei großen Umbauten, nach Erbschaften oder dem Erwerb einer Immobilie abzumildern.

Wenn Sie sich für eine Mietanlage entscheiden, verteilen sich die Ausgaben und Sie brauchen sich nicht um Wartung, Reparaturen und Erneuerung von Komponenten usw. kümmern.

Beim Kauf einer Anlage bleiben Sie flexibel und profitieren von einer schnelleren Rendite. Egal ob Miete oder Kauf der Photovoltaikanlage, mit selbst produziertem Strom spart man deutlich gegenüber dem Kauf der Energie aus dem öffentlichen Netz.


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