Photovoltaik-Modulpreise 2026: Historisch niedrige Kosten bleiben

Preise PV-Module 202609.01.2026: Wenn Sie über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage nachdenken, ist der Dezember 2025 ein ausgesprochen guter Zeitpunkt: Die Preise für PV-Anlagen befinden sich weiterhin auf einem historischen Tiefstand. Nach mehreren Jahren deutlicher Kostenrückgänge hat sich der Markt im Laufe des Jahres 2025 stabilisiert – allerdings auf einem sehr niedrigen Preisniveau. Branchenexperten erwarten für 2026 keine spürbaren Preisanstiege, sondern vielmehr eine Phase der Stagnation.

Diese Entwicklung macht Photovoltaik wirtschaftlich attraktiver denn je. Sowohl private Haushalte als auch Gewerbebetriebe profitieren von günstigen Komponenten, planbaren Investitionskosten und langfristig niedrigen Stromgestehungskosten. Besonders auffällig: Die Modulpreise, aber auch Speicher- und Wechselrichterkosten haben sich innerhalb eines Jahres nochmals deutlich reduziert.

Preise für Photovoltaikanlagen 2025 deutlich gesunken

Fertige Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt um rund 15 Prozent günstiger geworden. Der durchschnittliche Anlagenpreis liegt derzeit bei etwa 1.020 Euro pro installiertem Kilowattpeak (kWp). In dieser Zahl sind Planung, Module, Wechselrichter, Montagesystem sowie Installation bereits enthalten.

Damit setzt sich ein Trend fort, der den PV-Markt seit fast einem Jahrzehnt prägt. Noch vor wenigen Jahren lagen die Kosten für vergleichbare Anlagen deutlich über 1.500 Euro pro kWp. Für Anlagenbetreiber bedeutet das: Die Amortisationszeiten verkürzen sich weiter, insbesondere in Kombination mit langfristig steigenden Strompreisen aus dem öffentlichen Netz.

Solarmodulpreise erreichen 2025/2026 neues Tief

Besonders stark gefallen sind die Preise für Solarmodule selbst. Im Jahr 2025 sanken sie im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent. Aktuell liegt der durchschnittliche Preis bei nur noch 196 Euro pro kWp. Damit kosten hochwertige Module heute nur noch einen Bruchteil dessen, was noch vor wenigen Jahren üblich war.

Haupttreiber dieser Entwicklung sind massive Produktionskapazitäten, vor allem in Asien, technologische Fortschritte sowie ein intensiver Wettbewerb zwischen den Herstellern. Gleichzeitig ist die Modulqualität weiter gestiegen: Höhere Wirkungsgrade, längere Garantien und bessere Temperaturkoeffizienten sorgen dafür, dass Anlagen auf gleicher Fläche mehr Strom erzeugen als früher.

Stromspeicher werden zunehmend erschwinglich

Ein weiterer wichtiger Baustein der Energiewende ist der Stromspeicher – und auch hier zeigt sich 2025 ein deutlicher Preisrückgang. Die Kosten für Batteriespeicher sind aktuell rund 30 Prozent niedriger als noch 2024. Damit rückt die Eigenverbrauchsoptimierung für immer mehr Haushalte in greifbare Nähe.

Durch günstigere Speicherlösungen können Betreiber den selbst erzeugten Solarstrom zeitversetzt nutzen und ihre Abhängigkeit vom Netz weiter reduzieren. Für 2026 wird erwartet, dass die Speicherpreise auf diesem niedrigen Niveau verharren, während sich die Technologie weiter verbessert, etwa durch höhere Zyklenfestigkeit und effizienteres Energiemanagement.

Wechselrichterpreise unter starkem Wettbewerbsdruck

Auch bei Wechselrichtern ist der Preisverfall deutlich spürbar. Der Preisunterschied im Jahresvergleich beträgt über 27 Prozent, was vor allem auf den starken Wettbewerb und hohe Lagerbestände zurückzuführen ist. Moderne Wechselrichter bieten heute zusätzliche Funktionen wie integriertes Monitoring, Notstromfähigkeit oder die Vorbereitung für dynamische Stromtarife – und das zu deutlich geringeren Kosten als früher.

Für Anlagenbetreiber bedeutet dies mehr Technik für weniger Geld und eine bessere Zukunftssicherheit der installierten PV-Anlage.

Warum die Preise 2026 voraussichtlich stagnieren

Nach den massiven Preisrückgängen der vergangenen Jahre gehen Marktbeobachter davon aus, dass sich die Preise 2026 weitgehend stabilisieren werden. Die Produktionskosten sind bereits stark optimiert, gleichzeitig sorgen geopolitische Unsicherheiten, Handelszölle und steigende Transportkosten dafür, dass weitere starke Preisnachlässe unwahrscheinlich sind.

Dennoch bleibt das Preisniveau außergewöhnlich niedrig. Für Investoren ist diese Phase besonders interessant, da sie Planungssicherheit mit günstigen Einstiegskosten kombiniert. Wer 2026 in Photovoltaik investiert, kann mit stabilen Preisen und verlässlichen Renditen rechnen.

Photovoltaik bleibt 2026 wirtschaftlich hoch attraktiv

Die Kombination aus niedrigen Modulpreisen, günstigen Speichern und sinkenden Systemkosten sorgt dafür, dass Photovoltaik auch 2026 eine der wirtschaftlichsten Formen der Energieerzeugung bleibt. In vielen Fällen liegt der Preis für selbst erzeugten Solarstrom deutlich unter den Kosten für Netzstrom.

Zudem gewinnen PV-Anlagen weiter an Bedeutung im Kontext von Elektromobilität, Wärmepumpen und intelligentem Energiemanagement. Günstige Einstiegspreise senken die Hemmschwelle für Investitionen und beschleunigen den Ausbau erneuerbarer Energien.

Jetzt investieren – 2026 bietet stabile Rahmenbedingungen

Die aktuellen Zahlen zeigen klar: Photovoltaik ist so günstig wie nie zuvor. Die Preise für Module, Speicher und Wechselrichter sind 2025 deutlich gefallen und werden 2026 voraussichtlich auf diesem niedrigen Niveau stagnieren. Für Hausbesitzer und Unternehmen bietet sich damit eine seltene Kombination aus niedrigen Investitionskosten, technologischem Fortschritt und langfristiger Wirtschaftlichkeit.

Wer den Einstieg in die Solarenergie plant, findet im Jahr 2026 ausgezeichnete Bedingungen vor – mit stabilen Preisen, hoher Planungssicherheit und attraktiven Renditechancen.

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