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Fassadendämmung
©Baloncici via Canva.com

Dämmung - Teil 1 Vorteile von Wärmedämmung und Fassadendämmung

Mit der Dämmung Ihres Hauses senken Sie die Heizkosten. In dieser Artikel-Serie erfahren Sie wichtige Informationen über die Einsatzgebiete verschiedener Dämmstoffe.

In diesem mehrteiligen Ratgeber informieren wir Sie über die Vorteile einer Dämmung. Wir berichten außerdem über die Einsatzzwecke, die Vor- und Nachteile beim Dämmen und über die Kosten verschiedener Dämmstoffe. Im ersten Teil unserer Serie über Dämmungen und Dämmstoffe erläutern wir die Grundlagen der Wärmedämmung.

Allgemein gilt: Je älter und damit schlechter isoliert ein Haus ist, desto größer kann die Wirkung einer energetischen Sanierung sein. Aber auch bei modernen Häusern gibt es Einsparungspotentiale und es lohnt sich zu dämmen, nicht nur um die verschärften Vorschriften zu erfüllen, sondern auch um Energie zu sparen. Wir zeigen Ihnen, welche Baumaßnahmen bei einer Sanierung die größten Wirkungen haben und wie Sie finanzielle Unterstützung bei der Dämmung Ihrer vier Wände erhalten können.

Was bringt Wärmeschutz?

Besonders in der kühleren Jahreszeit bringt eine Dämmung der Wände, des Daches, der Fassade und der Decken spürbare Vorteile. Denn gut gedämmte Gebäude geben deutlich weniger Wärme nach außen ab, so dass weniger geheizt werden muss. Dadurch sparen Sie Ausgaben für teure Energie, was sich bei den aktuell hohen Preisen schnell positiv in Ihrem Portemonnaie bemerkbar machen kann.

Hinzu kommt: In der Nähe kalter Wand- oder Bodenflächen fühlt sich die Raumtemperatur niedriger an, als sie eigentlich ist. Viele heizen dann mehr, um ihr subjektives Wohlbefinden zu steigern. Das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch schlecht für das Klima. Zudem verursacht das übermäßige Heizen oft eine ungesunde, trockene Heizungsluft. Eine gute Dämmung hingegen kann für Behaglichkeit sorgen und so das Raumklima verbessern. Gebäude, die nachträglich gedämmt wurden, haben zudem den Vorteil, dass das Schimmelrisiko deutlich gesenkt wurde.

Aber auch im Sommer können Sie von einer guten Dämmung profitieren, da durch die Isolation die warme Luft ausgesperrt wird, wodurch die Wohnung angenehm temperiert bleiben kann. Eine energetische Sanierung zahlt sich also doppelt aus: für Sie und die Umwelt.

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Welche Richtwerte gibt es und welche Dämmung ist vorgeschrieben?

Die Qualität eines Dämm-Baustoffes wird mit dem sogenannten „U-Wert“ beschrieben. Dieser gibt an, wie viel Wärme durch einen Bauteil oder eine Wand nach außen strömt. Beeinflusst wird der U-Wert primär durch die Wahl des Materials und dessen Dicke. Je kleiner dieser Wert ist, desto geringer sollten die Wärmeverluste sein.

Nutzen der Dämmung einer Wand

Die Verbraucherzentrale zeigt an einem Beispiel die Wirkung einer Dämmung: Der U-Wert einer ungedämmten Wand von 2,2 W/m²K kann durch eine Dämmung auf 0,2 W/m²K verbessert werden. Somit lässt die gedämmte Wand nur noch ein Zehntel der Wärme durch.

Lohnt sich eine Dämmung?

Die Dämmung eines Gebäudes kann zunächst eine finanzielle Belastung darstellen, dank diverser Förderungen kann diese aber abgedämpft werden, so dass sich die Investition langfristig lohnen kann.

Für Neubauten und viele Modernisierungen gelten in Deutschland strenge Vorschriften zur Dämmung, die im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgehalten sind. Bei umfassenden Sanierungsmaßnahmen und Neubauten müssen unter anderem die U-Werte für bestimmte Bauteile eingehalten werden. Was Einfluss auf die Förderung hat.

Finanzielle Förderungen können sogar meist nur dann gewährt werden, wenn die gesetzlichen U-Werte unterschritten werden. Die Folge: Manchmal sind die Ansprüche von KfW und Co. so hoch, dass eine Dämmung in dem gewünschten Umfang sich wirtschaftlich nicht lohnt. Daher sollten Sie abwägen, ob es für Sie finanziell sinnvoller ist, lediglich die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und auf eine Förderung eher zu verzichten.

Es werden durch das GEG bestimmte Dämmpflichten festgelegt. Diese Pflichten greifen unter anderem auch bei aufwendigen Umbauten und beim Kauf oder Erbe einer Immobilie. So wird beispielsweise die Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Dachs vorgeschrieben, sofern diese bislang unzureichend gedämmt waren.

Die Dämmung des Dachs lohnt sich insbesondere, wenn Sie ohnehin planen, Ihr Dach neu decken zu lassen. Die sogenannte Aufsparren-Dämmung, also die Dämmung des Dachs von außen, ist wesentlich effizienter als eine nachträgliche Dämmung des Dachs von innen. Außerdem ist eine Dämmung des Dachs von außen einfacher und damit schneller umzusetzen.

Erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Dämmung im ersten Teil.

Im zweiten Teil erfahren Sie mehr über die Kosten der Dämmung von Fassade, Innenwänden, Kellerdecken und des Daches.

Mehr über den Einsatz verschiedener Dämmstoffe erfahren Sie im dritten Teil unserer Artikel-Serie.

In Teil vier können Sie sich über die Vor- und Nachteile mineralischer Dämmstoffe informieren.


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